Aachen - Alemannia fahndet nach Verteidiger

Alemannia fahndet nach Verteidiger

Von: pa
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Jürgen Seeberger
Trainer Jürgen Seeberger.

Aachen. Diesmal ist der Sams- ein Freitag. Vier Wochen sind Alemannias Profis zusammen, heute gibt es nach anstrengenden Tagen in der Bergwelt eine Auszeit. Die Pause ist nur kurz, denn Sonntagfrüh steht nicht nur ein kurzes Training an, nach der leichten Beinarbeit, folgt die Mundarbeit bei der offiziellen Eröffnungsparty ab 12.30 Uhr.

Der Tag soll wieder mit Taten ausklingen. Das Testspiel gegen Werder Bremen ab 19 Uhr ist tatsächlich die finale Gelegenheit, sich vom Tivoli zu verabschieden. Die nächste Partie findet in neuer Umgebung statt.

Nur ein Testspiel hatte Jürgen Seeberger im Trainingslager ausgemacht, die Belastung für den geschrumpften Kader wäre zu hoch geworden, meint der Coach. Einen ersten Gewinner gibt es bereits. Nachwuchsspieler Andi Korte hat einen munteren Eindruck gemacht, den er nun im Spielbetrieb bestätigen soll.

Gegen Werder wird Markus Daun (umgeknickt) fehlen, ansonsten beklagt Seeberger keine Ausfälle. Sein neuer Angreifer Babacar Gueye unterschrieb Freitag einen Vertrag bis 2013, wird aber am Sonntag noch fehlen. Ein Stürmer stand bei Seeberger gar nicht auf der Fahndungsliste, ausgeschrieben war und ist ein Defensivspieler.

Gelegenheit macht aber Liebe. „Wenn du so einen Spieler (163 Spiele in Liga 1 und 2 in Frankreich mit 35 Treffern) wie Babacar bekommen kannst, musst du zugreifen”, sagt Seeberger, der den schnellen Senegalesen vorher nicht kannte. „Er kann bei Alemannia einiges bewegen.”

Inzwischen ist eine kleine frankophone Kolonie in Aachen um Demai, Olajengbesi, Oussale, Szukala und nun Gueye entstanden. So soll die Eingewöhnungszeit verkürzt worden. Die Vorsätze aus der Schmadtke-Phase, verstärkt mit deutschsprachigen Talenten sein Glück zu schmieden, sind aus der Präambel verschwunden. „Ein Verein wie Aachen muss auch über den bisherigen Tellerrand hinausschauen.”
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