Alemannia fängt sich „Klatsche” von Rapid

Alemannia fängt sich „Klatsche” von Rapid

Von: rom/tol)
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Die Fans genießen die Tage auf Zypern in der Nähe der Mannschaft. Auch die schwache zweite Halbzeit gegen Rapid Wien konnte ihnen die Laune nicht nehmen. Foto: Sobierajski

<b>Larnaka. </B>Ohne Torwart Thorsten Stuckmann, Pekka Lagerblom und Lukasz Szukala hat die Alemannia heute ihr Testspiel gegen den SK Rapid Wien bestreiten müssen. In Larnaka gab es eine 0:5-Klatsche.

Stuckmann wurde geschont, Pekka Lagerblom laboriert noch an leichten Adduktoren-Problemen und Lukasz Szukala an leichten Oberschenkel-Beschwerden.

Fast hätte das Vorbereitungsspiel auf die Liga-Rückrunde gar nicht stattgefunden. Der Platzwart wollte nach Regenschauern verhindern, dass der Schiedsrichter die Begegnung anpfeift und rief die Polizei zu Hilfe - die allerdings unverrichteter Dinge wieder abzog. Schließlich verlangte er noch Entschuldigungen, dann erst konnte es losgehen.

In Larnaka stand zuächst die Startformation aus dem Cottbus-Spiel auf dem Platz, die zweite Halbzeit bestritt die Startelf aus dem Spiel gegen Omonia Nikosia. Bis zur Pause zeigte der Aachener Zweitligist eine ordentliche Leistung, war den Wienern ebenbürtig, geriet allerdings durch einen aus 22 Metern direkt verwandelten Freistoß des früheren Gladbachers Marcel Kettelaer (23.) in Rückstand.

Nach dem Wechsel leistete Aachen sich verheerende Abspielfehler im Mittelfeld, die die Österreicher gnadenlos ausnutzten. Einziger Lichtblick in Hälfte zwei war Jochen Seitz, der Neuzugang aus Hoffenheim, der in der zweiten Halbzeit sein Debüt im Dress der Schwarz-Gelben gab. Die weiteren Tore für Rapid erzielten Maierhofer (52/67.) und Gartler (61./66.).

„Ein solcher Auftritt liefert mir als Trainer eine Menge Aufschlüsse, auch wenn das Ergebnis und die Leistung in der zweiten Halbzeit natürlich nicht akzeptabel waren”, sagte Coach Jürgen Seeberger.

Auch Sportdirektor Andreas Bornemann hatte zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. „Vor der Pause war es eigentlich ein 0:0-Spiel”, so der Manager, der aber klare Worte für die zweiten 45 Minuten fand: „Nach der Pause waren wir meilenweit entfernt von dem, was wir an Vorgaben und Ideen mit in die Partie genommen haben. Da hat wenig gepasst. Wenn es etwas Positives zu bemerken gibt, dann den engagierten Auftritt von Jochen Seitz.”

Nach einem weiteren Trainingstag am Sonntag tritt die Alemannia am Montag die Rückreise aus Larnaka an.

Alemannia: Straub (46. Hohs) - Polenz, Vukovic (46. Brinkmann), Casper (46. Olajengbesi), Achenbach (46. Müller) - Daun (46. Seitz), Fiel (46. Lehmann), Tassembedo (67. Haas), Milchraum (46. Lasnik) - Auer (46. Nemeth), Oussalé (46. Holtby) Rapid Wien: Hedl (46. Payer) - Thonhofer, Tokic (46. Hiden), Patocka (46. Dober), Kayhan (46. Prokopic), Harding, Pilivan (46. Sandic), Hofmann (46. Trimmel, Ketelaer, Hoffer (46. Gartler), Jelavic (46. Maierhofer)
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