Aachen - Alemannia „dreht das Ding” gegen Eupen

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Alemannia „dreht das Ding” gegen Eupen

Von: Roman Sobierajski
Letzte Aktualisierung:
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Luftiges Duell: Alemannen-Kapitän Benjamin Auer (links) und Eupens Ervin Zukanovic im Zweikampf. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Der AS Eupen bleibt weiterhin das erste Erfolgserlebnis verwehrt: Der ostbelgische Erstligist unterlag am Donnerstagnachmittag Alemannia Aachen mit 2:3 auf dem alten Tivoli. Zum Seitenwechsel hatte Eupen mit 2:0 in Führung gelegen.

„Schön, dass wir das Ding noch einmal gebogen haben”, freute sich Aachens Trainer Peter Hyballa über die Auferstehung seiner Mannschaft in den zweiten 45 Minuten. Zuvor war allerdings von den bisher gezeigten Qualitäten wenig zu sehen: Fehlendes Pressing und viele eigene Ballverluste luden die Belgier regelrecht zum Kontern ein.

Bereits nach fünf Minuten brachte Kevin Vandenbergh die Gäste nach einem Stellungsfehler in der Abwehr in Führung, die Kapitän Danijel Milicevic völlig ungedeckt stehend nach einer Flanke von Alessandro Iandoli zum 2:0 für Eupen ausbaute (20.). Die Alemannia erarbeitete sich zwar auch einige gute Torchancen, die Schüsse von Babacar Gueye (13.) und Benny Auer (17.) drehte Eupens Torwart Werner Olivier jedoch noch um den Pfosten.

Schöne Kombinationen

Im zweiten Durchgang sorgten Tobias Feisthammel (für Thomas Stehle) und Tolgay Arslan (für Narciso Lubasa) für mehr Sicherheit und Ideenreichtum im Aachener Spiel, zudem kam nach 55 Minuten Timo Achenbach für den Gastspieler Amiran Sanaia, der das Trainergespann auf der linken Abwehrseite nicht überzeugte. Für den Anschlusstreffer sorgte Manuel Junglas per Foulelfmeter, nachdem Schiedsrichter Marc Seemann ein Foul an Mirko Casper gesehen haben wollte (63.).

Der Ausgleich entsprang einer schön herausgespielten Kombination, Babacar Gueye verwertete mit einem Kopfball in den linken Winkel die schöne Flanke von Florian Müller, der direkt im Anschluss für Marco Höger den Platz verließ (75.).

Für den Siegtreffer sorgte Tolgay Arslan, der einen Tempovorstoß über Aimen Demai und Henrik Ojamaa abschloss (81.). „Das waren tolle Kombinationen”, freute sich Hyballa über die schön herausgespielten späten Treffer. „Drei Tage nach dem schweren Auftritt in Berlin haben wir ein gutes Spiel gemacht”, bewertete Hyballa den Auftritt seiner Mannschaft.
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