Alemannia: Außergerichtliche Einigung mit Kölmel?

Von: pa
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Michael Kölmel
Steht mit Alemannia Aachen in Vergleichsgesprächen: Michael Kölmel. Foto: dpa

Aachen/Köln. Das Verfahren, das Michael Kölmel vor dem Oberlandesgericht Köln gegen Alemannia Aachen angestrengt hat, sollte an diesem Mittwoch fortgesetzt werden. Am Montagmorgen hob der zuständige Senat den Termin auf Antrag beider Parteien auf.

„Sie befinden sich in Vergleichsgesprächen“, erläuterte OLG-Sprecherin Stefanie Rüntz. Ein neuer Termin ist nicht festgelegt. Auch eine außergerichtliche Einigung ist möglich. Aktuell laufen die Gespräche zwischen den Beteiligten.

Kölmel wollte vor Gericht 2,4 Millionen Euro von Alemannia Aachen zurückerstattet bekommen. Das Geld habe er Ende letzten Jahrtausends dem Verein als Darlehen gegeben. Alemannia hatte im bisherigen Verfahren darauf gepocht, dass die Summe durch Werbeleistungen abgegolten sei. Der Senat hatte in einem Zwischenbescheid signalisiert, dass er sehr wohl Ansprüche Kölmels sehe.

Bereits Ende letzten Jahres hatte er vergeblich einen Vergleich angeregt. Mündlich sei längst eine Regelung gefunden, hatte der Rechtehändler letzte Woche im Gespräch mit dieser Zeitung bestätigt. Der Deal sieht einen Forderungsverzicht Kölmels vor, im Gegenzug wird er acht Jahre lang an Alemannias TV-Einnahmen beteiligt, sofern es der Klub dann eines Tages wieder in die 2. Liga schafft. „Es gibt kein Interesse, Alemannia in die Insolvenz zu treiben“ , hatte Kölmel mehrfach betont.

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