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Alemannia: „Alle Spieler müssen auf Gehalt verzichten“

Von: red/rau
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Uwe Scherr muss momentan viele Gespräche führen. Foto: imago/Eibner
Alemannia
Zum Trainingsauftakt standen Fitnesstests und koordinative Übungen auf dem Plan.
Alemannia
Zum Trainingsauftakt standen am Donnerstag Fitnesstests und koordinative Übungen auf dem Plan.
Der neue Frontmann in einer ne
Ob Streit bei Viktoria Köln anheuern wird, scheint noch nicht geklärt. Foto: imago/T-F-Foto

Aachen/Köln. In diesen unruhigen Zeiten ist es mal wieder eine halbwegs positive Nachricht: „Stimmung und Einsatz waren gut“, sagte Trainer René van Eck, der am Donnerstag die Drittliga-Fußballer von Alemannia Aachen zum ersten Training im neuen Jahr begrüßte.

Und wer gedacht hatte, das Aufgebot wäre stark ausgedünnt, sah sich getäuscht. Neben den Langzeitverletzten Sascha Rösler und Aimen Demai fehlten nur Thomas Stehle (Armverletzung), Marcel Heller, der Probleme an der Beugesehne hat und wohl nächste Woche wieder einsteigen wird, und Seyi Olajengbesi, der erst am Donnerstag aus dem Urlaub kam und heute das Training aufnimmt.

Und natürlich Albert Streit, dessen erwarteter Wechsel zum Regionalligisten Viktoria Köln immer noch nicht in trockenen Tüchern ist. Eigentlich hatte der 32-jährige Mittelfeld-Spieler schon unterzeichnen wollen, doch „weil der Insolvenzverwalter der Alemannia im Moment nicht im Hause ist, kann ich den Aufhebungsvertrag erst am Montag unterschreiben“, wird Streit in der Online-Ausgabe des „Kölner Stadtanzeiger“ zitiert. Was Alemannias Sportdirektor Uwe Scherr ärgert: „Er hat mein Wort, dass der Vertrag aufgelöst wird. Und wenn er es noch schriftlich braucht, kann er auch das sofort haben. Aber Albert weiß ja noch nicht einmal, wohin er wechseln will.“ In der Tat scheint es noch Zweifel zu geben: „Das muss ich noch mit meiner Frau besprechen“, sagte Streit. „Wir sind uns zwar weitgehend einig, so lange aber schriftlich noch nichts fixiert ist, bin ich für alles offen.“

Mit allen anderen Akteuren muss Uwe Scherr in den nächsten Tagen Gespräche führen. „Wenn die Spieler nicht auf Gehalt verzichten, werden wir mit Sicherheit den Spielbetrieb nicht aufrechterhalten können“, spricht Aachens Sportdirektor Klartext. „Und die Großverdiener müssen von der Gehaltsliste oder eben für viel weniger Geld spielen.“

Für das „Rettungsspiel“, zu dem Bayern München am Sonntag, 20. Januar, 13.30 Uhr, auf dem Tivoli erwartet wird, gibt es nur noch wenige Einzelkarten. Die Partie wird bei Sport 1 live übertragen. Doch zuerst steht als Pflichtspiel die FVM-Pokalpartie am Samstag, 12. Januar (13 Uhr), bei Viktoria Köln an.

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