2:2 gegen Lippstadt: Zehn Minuten Dramatik am Tivoli

Von: cg
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Aachen. Für Julian Stöckner wies die Statistik vor dem Spiel gegen Alemannia Aachen sieben Einsätze in der laufenden Saison aus, getroffen hatte der Innenverteidiger des SV Lippstadt: nie.

Es war also ein bisschen überraschend, als die Nachspielzeit lief, Aachen gegen Lippstadt 2:1 führte, und auf der Wechseltafel die Nummer 5 auftauchte: Julian Stöckner. Keine zwei Minuten vergingen, da lag Stöckner unter einer jubelnden Fußballmannschaft. 2:2 endete dank seines Kopfballtors ein Regionalligaspiel, das nicht gut, am Ende aber sehr dramatisch war.

Begonnen hatte das Spiel vor 5700 Zuschauern am Tivoli ebenfalls sehr munter, für beide Mannschaften ergaben sich einige Möglichkeiten. Die klarste vergab Lippstadts Traufetter, aus circa einem Meter schoss er über das Tor (16.). Moritz Fritz machte es kurz darauf besser und brachte die Gäste mit einem Stocher-Tor in Führung (18.).

Das Spiel verlor in der Folge an Niveau und wurde auch in Halbzeit zwei lange nicht besser. Dann kam die Schlussphase: Der kurz zuvor eingewechselte Aachener Spieler Duspara legte zwei Mal auf, und in zwei Minuten drehten Moslehe (82.) und Marquet (84.) das Spiel, das damit eigentlich ausreichend Dramatik besessen hätte. Dann kam Stöckner, köpfte (90.+2) und landete unter seinen jubelnden Mitspielern.

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