Aachen - Wieder schlagen die „Ladies“ zu

Wieder schlagen die „Ladies“ zu

Von: Roman Sobierajski
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Auch im Abwehrblock eine Bank gegen die Ex-Aachenerin Anika Brinkmann: Zuspielerin Femke Stoltenborg (Nummer 2) ragte aus einer gut aufgelegten Aachener Mannschaft heraus. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Aachens Trainer Marek Rojko hatte von seiner Mannschaft den vierten Sieg in Folge – das 3:0 im Pokal über den Zweitligisten Stralsund inklusive – gefordert, und er hat ihn bekommen: Mit 3:1 (25:18, 25:21, 20:25, 25:13) setzten sich die „Ladies in Black“ in der Volleyball-Bundesliga gegen Tabellenschlusslicht Aurubis Hamburg durch und fuhren damit ihren insgesamt vierten Saisonsieg ein.

Als das Spiel nach einem mehr als überzeugenden vierten Satz beendet war, glaubte man einen großen Stein vom Trainerherzen fallen zu hören, doch es waren wohl eher die Reisestrapazen der letzten Wochen: „Wir sind tausende Kilometer durch Deutschland getourt, mussten in jedem Spiel bis zum letzten Ball kämpfen, hatten zwischen den Spielen kaum ein vernünftiges Training. Umso wichtiger ist, dass wir heute die drei Punkte eingefahren haben.“

Zuspiel, Block und notfalls Angriff

Ein Schlüssel zum Erfolg war neben der knallhart auch aus dem Hinterfeld punktenden Laura Weihenmaier das grandiose Zusammenspiel zwischen den beiden niederländischen Nationalspielerinnen Femke Stoltenborg, die – seltene Ehre für eine Stellerin – auch zur „Wertvollsten Spielerin des Matches“ gewählt wurde, und Yvon Belien, die ein ums andere Mal die aufgelegten Schnellangriffe verwandelte. Doch vor allem „Miss Überall“ Stoltenborg stürzte die Hamburger Defensive ein ums andere Mal in Verlegenheit, nicht nur mit ihrem präzisen Zuspiel, sondern mit 1,90 Meter Körpergröße auch im Block – und notfalls im Angriff. „Das Zusammenspiel mit Yvon klappt immer besser, auch weil wir hier in Aachen so oft miteinander spielen können“, freute sich die 22-Jährige über den Erfolg. „Besonders schön ist es, gegen meine Mannschaft aus der vergangenen Saison zu punkten.“

Lediglich im dritten Satz leisteten sich die Aachenerinnen eine kurze Schwächeperiode: Statt beim Stand von 2:0-Sätzen den Matchball zu setzen, kam Aurubis zum überraschenden Satzgewinn – dem insgesamt zweiten im sechsten Ligaspiel.

Doch wer von den 890 Zuschauern nun einen Einbruch der Hausherrinnen erwartet hatte, sah sich angenehm enttäuscht. Die „Ladies“ dominierten den Satz derart, dass bei den Gästenspielerinnen nach Spielende so manche Träne floss.

Aachen: Crkonova, Stoltenborg (Ponte), Weihenmaier, Belien, Stankova (Salomäki), Bednarova, Valachova

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