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Wasserspringer legen Streit bei: Bleibt Olympia-Stützpunkt?

Von: gego
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Sprung ins Glück? Drei Aachen
Sprung ins Glück? Drei Aachener Vereine machen nun gemeinsame Sache. Foto: imago/Anan Sesa

Aachen. In den Verhandlungen über den Erhalt des Olympia-Stützpunktes der Wasserspringer in Aachen gibt es eine überraschende Wendung. Nachdem der Aachener Sportdezernent Wolfgang Rombey die drei zerstrittenen Aachener Vereine SV Neptun 1910, Wasserspringerclub Städteregion (WSC) und Wasserspringverein vergangene Woche zur Räson gerufen und deren Streit für beendet erklärt hatte, sind die Chancen auf den kaum mehr für möglich gehaltenen Erhalt des Stützpunktes gestiegen.

Der Deutsche Schwimmverband (DSV) habe diese Woche jedenfalls signalisiert, vor dem Hintergrund des überraschenden Friedens die Bewerbung Aachens zu unterstützen, sagte Rombey am Donnerstag gegenüber unserer Zeitung.

Aachen ist seit Jahrzehnten einer von sechs Olympia-Stützpunkten der Wasserspringer, der SV Neptun sein Betreiber. Als der DSV 2010 erstmals Aachens Status als Olympia-Stützpunkt infrage stellte, hatten Neptun-Verantwortliche dem aus der DDR stammenden DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow vorgeworfen, alle Stützpunkte nach Ostdeutschland verlegen zu wollen. DSV und SV Neptun beschlossen diese Woche, die Querelen der Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Sportdezernent Rombey erklärte, das Projekt Stützpunkterhalt stehe noch ganz am Anfang. „Euphorisch bin ich ehrlich gesagt noch nicht”, sagte Rombey.
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