Köln - Stanislawski: „Haben kein Disziplin-Problem“

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Stanislawski: „Haben kein Disziplin-Problem“

Von: skl
Letzte Aktualisierung:
Holger Stanislawski
Ein Diskobesuch vom Dienstag ist für den Kölner Trainer „schon Geschichte“. Foto: dpa

Köln. Der Spielplan sieht vor, dass der 1. FC Köln am Montag nachlegen muss im Fernduell mit Kaiserslautern um Platz drei in der 2. Fußball-Bundesliga. Die Partie beim MSV Duisburg (20.15/Sport1) beschließt die 30. Runde der Saison.

Das allein lässt Holger Stanislawski fast schon jubeln, der FC-Trainer freut sich auf das Match, er sagt: „Ich bin froh und glücklich, dass wir wieder spielen dürfen.“ Zuletzt hatte seine Auswahl sich am Sonntag vor acht Tagen in einem Ligaspiel gezeigt, es gelang ein zäher 1:0-Sieg gegen Aalen. Stanislawski, so scheint es am Sonntagmorgen, hat gute Laune, er lacht hin und wieder, während er erzählt. Das ist ein Gegensatz zum Freitag, als der FC-Coach grimmig über den Trainingsplatz trottete und seiner Mannschaft eine Konditionstrainingseinheit verordnete.

Es gibt einen Grund für diese Übungsform. Am freien Dienstag hätten einige seiner „Jungs“ falsch auf die Uhr geschaut, sagt Stanislawski. Es geht um einen Diskobesuch vor dem 10-Uhr-Training am Mittwoch, Stanislawski präzisiert die Zahl der Ausgeher: „Es waren fünf Spieler.“ Erfahren hatte Stanislawski davon allerdings erst Tage später, am Freitag dann zeigte er eine Reaktion. „Bei mir ausgestanden“ sei die Angelegenheit nun, „das ist lange her und schon Geschichte“. Ein generelles Disziplin-Problem in der entscheidenden Phase der Saison will Stanislawski allerdings nicht festgestellt haben: „Wir sind alle heiß.“

In Duisburg treffen mit Köln und dem MSV die derzeit zweit- und die viertbeste Rückrunden-Elf aufeinander. Verzichten muss Stanislawski auf die gesperrten Strobl im defensiven Mittelfeld und Ujah im Angriff. Wieder im Kader steht nach auskurierter Muskelverletzung Adam Matuschyk, er kommt für Strobls Position in Frage. Ob der FC eine Spitze aufbieten wird oder zwei Angreifer, „darüber schlafe ich noch ein Nächtlein“, sagt Stanislawski.

Mögliche Aufstellung: Horn - Brecko, McKenna, Maroh, Hector - Matuschyk, Lehmann - Clemens, Bröker - Chihi, Maierhofer

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