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Ringer-Bundesligist Eintracht Walheim nur 8:23 in Lichtenfels

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Walheim. Da war nicht viel zu machen. Mit dieser Erkenntnis und einer 8:23-Niederlage kehrten die Erstliga-Ringer Eintracht Walheims aus Lichtenfels zurück. Lediglich zwei Einzelsiege sprangen für das Team des Trainerduos Klaus Sailer und Armen Mkrytchian heraus.

Allerdings ging eine Vielzahl von Kämpfen auch sehr knapp aus, so dass das Gesamtergebnis zumindest ein bisschen über die wahren Kräfteverhältnisse hinweg täuscht. Alle Kämpfe gingen fast über die komplette Kampfzeit. So klang Eintracht-Trainer Klaus Sailer auch nicht abgrundtief enttäuscht, als er zusammenfasste: „Lichtenfels peilt ganz klar die Endrunde an und hat einen bombenstarken Kader“, gratulierte der Coach sehr fair. Mit dem Beisatz, „die Niederlage ist aber deutlich zu hoch ausgefallen“.

Dies mit Blick auf die Kämpfe von Yashar Jamali und Aleksei Ialoma, die sich „als moralische Sieger fühlen dürfen“. Gleich zum Auftakt kassierte Dumitru Spiridon eine Schulterniederlage und mußte eine glatte Vier abgeben. Kasim Aras präsentierte sich dagegen erneut in bestechender Form und besiegte den tschechischen Weltklassemann David Vala (ehemaliger Vize-Europameister) mit 2:0. Einen Erfolg verbuchte auch „Dimi“ Georgiev, der in einem sehr „flotten“ Kampf den Lichtenfelser Simon Pilzweger mit 2:1 bezwang.

Wertungen „geklaut“ . . .

Riesenaufregung begleitete den Kampf von Yashar Jamali (Klaus Sailer: „Er hat seine bislang beste Saisonleistung gezeigt“) gegen seinen Dauerrivalen Tim Müller. Der ganze Walheimer Tross verstand die Welt nicht mehr, als dem Eintrachtler gleich mehrere Wertungen „geklaut“ wurden und ihm dadurch vier Punkte verwehrt blieben.

Eine Ansammlung an Ungerechtigkeiten sahen die Walheimer auch beim Kampf von Aleksei Ialoma, der den international erfahrenen Athleten Rumen Savchev bildlich gesehen im Schwitzkasten hatte.

„Dem Mattenleiter war anscheinend die Passivitätskarte abhanden gekommen“, formulierte Mannschaftssprecher Dieter Otto ironisch. Auch wenn das nicht viel am Gesamtergebnis verändert hätte: Die Punkte hätten die Gäste verdient gehabt . . . (mali)

Die Kämpfe, 55 GR: Juhasz Bence – Dimitru Spiridon 4:0 60 FS: Adam Binkowski – Adrian Mosa 4:0 66 GR: Rumen Savchev – Alexei Ialoma 2:0 66 FS: Tim Müller – Yashar Jamali 2:1 74 GR: Andreas Eichheimer – Laszlo Szucs 2:1 74 FS: Simon Pilzweger – Dimitar Georgiev 1:2 84 GR: Tobias Schütz – Nico Brunner 3:1 84 FS: Andre Frant – Waldemar Peil 2:0 96 GR: Martin Nielsen – Martin Otto 3:1 120 FS: David Vala – Kasim Aras 0:2

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