„Ladies in Black”: Neuer Anlauf auf die Playoffs

Von: Max Eckstein
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Bereit zum Start in die fünft
Bereit zum Start in die fünfte Bundesliga-Saison: Alemannias Trainer Stefan Falter.

Aachen. Knapp vorbei ist auch daneben. Diese Phrase kennen natürlich auch Alemannia Aachens Volleyballerinnen, die zuletzt am Saisonziel - dem Erreichen der Playoffs - vorbeirutschten.

In ihrer fünften Bundesliga-Saison, die am kommenden Samstag (Beginn 19 Uhr) in der heimischen Halle an der Neuköllner Straße mit der Partie gegen das VT Aurubis Hamburg beginnt, wollen es die „ladies in black” nun besser machen.

Zu den Zielen und anderen aktuellen Themen stand Cheftrainer Stefan Falter Rede und Antwort.

Der Kader mit fünf bewährten Alemanninnen und sechs neuen Spielerinnen ist stärker als das Aufgebot in der vergangenen Saison. Bedeutet das auch eine „Anhebung” in Sachen Ziel?

Falter: Zunächst einmal möchte ich es lieber so formulieren, dass unser Kader ausgeglichener geworden ist. Damit wird auf die erste Sieben mehr Druck ausgeübt, was der Leistung nur gut tun kann. Was unsere Vorstellung hinsichtlich der Platzierung angeht, macht es der neue Austragungsmodus für die Klubs komplizierter. Ich selbst will grundsätzlich immer so weit wie möglich nach oben. Wir können variabler spielen als in den letzten Jahren und sind vorbereitet, ohne dass ich mich zum jetzigen Zeitpunkt festlegen kann, was am Ende herauskommt.

Sie sprachen von einem neuen Austragungsmodus. Wie sieht der genau aus?

Falter: Ob die ständigen Änderungen für die Liga und unseren Sport von Vorteil sind, kann man trefflich diskutieren. Es ist letztlich aber egal - wir haben damit umzugehen, was vorgegeben wird. Die Plätze eins bis sechs bedeuten den direkten Einzug in die Play-offs. Die Teams auf den vier dahinter liegenden Ränge spielen die beiden übrigen Teilnehmer aus, und zwar nach dem Schema Siebter gegen Zehnter sowie Achter gegen Neunter. Von all dem ist der VCO Berlin ebenso ausgeschlossen wie vom Abstieg, der eine Mannschaft ereilt.

Was gibt es hinsichtlich der Platzvergabe für Hochrechnungen unter den Experten?

Falter: Die drei zuletzt dominierenden Klubs - Meister Schweriner SC, „Vize” Dresdner SC und Rote Raben Vilsbiburg - muss man einfach wieder auf dem Zettel haben. Das Trio wird aber hart bedrängt werden, weil unser Auftaktgegner aus Hamburg und speziell der USC Münster personell richtig zugelangt haben. Um etwas zu reißen, braucht man zwei Top-Angreiferinnen und eine starke Libera. Unter diesen Rahmenbedingungen kann mein Trainerkollege Axel Büring in Münster arbeiten. Allianz MTV Stuttgart habe ich mir noch nicht ansehen können, traue den Schwäbinnen aber zu, ins obere Drittel zu kommen.

Und was erwarten Sie auf den folgenden Plätzen?

Falter: Da treten wir in Konkurrenz zu den Mannschaften des VfB Suhl, der gravierende Abgänge verkraften muss, des VC Wiesbaden, der sich von seinen altgedienten Kräften getrennt hat, sowie - analog zur vergangenen Spielzeit - des Köpenicker SC und des SC Potsdam. Da werden Kleinigkeiten den Ausschlag über die besseren Platzierungen geben.

Was hat sich neben sechs Zugängen rund um ihr Team getan?

Falter: Ein Sponsor finanziert uns zwei zusätzliche Trainingsstunden in der Hockey-Halle, was sehr hilfreich ist. Das gilt vor allem für den Umstand, dass wir mit Istvan Molnar einen Co-Trainer verpflichten konnten. Der 27-Jährige, der 2011/12 noch in der ersten Liga seines Heimatlandes Ungarn gespielt hat, trainiert unsere in der Regionalliga aktive zweite Mannschaft und ansonsten mit mir. Angesichts der alles andere als üppigen finanziellen Situation leitet derweil Marco Fuchs lediglich noch das Krafttraining im Fitness-Center.
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