„Ladies in Black“: Nagelprobe vor dem Saisonstart

Von: rom
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Zeit für das nächste Fest mit den „Ladies in Black“ Aachen und Kapitänin Karolina Bednarova: Das internationale Volleyball-Turnier Anfang Oktober soll zu einer festen Veranstaltung werden. Foto: W. Birkenstock

Aachen. Die Mannschaft mit der längsten Anreise, wird bereits ab Donnerstag für drei Tage zu Gast sein: Mehr als 1100 Kilometer liegen zwischen Frydek-Mistek an der polnischen Grenze Tschechiens und Aachen.

Und das Team aus dem östlichen Dreiländereck wird zugleich der erste Gegner der „Ladies in Black“ Aachen vom westlichen Dreiländereck sein, wenn am Samstag und Sonntag, 4. und 5. Oktober, die Erstauflage des „Moss-Vier-Nationen-Cup“ in der Halle an der Neuköllner Straße steigt.

Maribor in Slowenien und das Erstligateam aus der französischen Hauptstadt komplettieren das Starterfeld, das für die Mannschaft von Aachens Trainer Marek Rojko knapp drei Wochen vor dem Start in die Bundesliga-Saison mit der Auftaktpartie gegen den SC Potsdam die Nagelprobe ist. Welchen Wert dieses Turnier auch für die Gäste hat, lässt sich daran ablesen, dass Maribor wohl die stressigste Anreise der vier teilnehmenden Teams in Kauf nimmt. „Der Ligastart in Slowenien ist kurzfristig verschoben worden“, erklärt Aachens Coach, „und Maribor sollte dann genau am Turnierwochenende ein Meisterschaftsspiel bestreiten. Dieses wurde nun auf Mittwoch verschoben, und die Mannschaft reist direkt nach Spielende Richtung Aachen.“

Doch nicht nur für die Gäste soll der „Vier-Nationen-Cup“ ein Härtetest sein, auch für seine eigenen Spielerinnen ist das Turnier als echte Nagelprobe geplant. „Von der Spielstärke her sind wir auf fast allen Positionen gleich stark besetzt“, hat Marek Rojko noch nicht alle sechs Spielerinnen für die Startformation definitiv festgelegt. „Ich werde das Turnier dazu nutzen, um zu sehen, wie sich die jeweiligen Spielerinnen unter Druck und vor der Kulisse der eigenen Fans bewähren.“ Die „Ladies in Black“ bestreiten bei der Erstauflage zwei Partien am Samstag – das Auftaktmatch um 10.30 Uhr gegen Frydek-Mistek und die Abendpartie ab 20.00 Uhr gegen Maribor – und beenden das Turniergeschehen auch am Sonntagabend (14 Uhr) gegen das Team aus Paris.

Damit dürften dann auch die Saisonvorbereitungen bis auf wenige Kleinigkeiten so gut wie abgeschlossen sein: Die kroatische Diagonalangreiferin Maja Burazer bekommt noch Individualtraining, weil sie erschöpft von der Nationalmannschafts-Tournee zurückgekehrt ist, und für Srna Markovic, Ron Ponte und Marija Pucarevic liegen noch keine Spielberechtigungen vor. Eine Tatsache, die Rojko allerdings keine schlaflosen Nächte bereitet: „Manchmal dauert es eben etwas länger beim Verband.“

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