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Ist Cheftrainer Schubert in Köln dabei?

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Denkbarer Wechsel: Reiner Plaßhenrich könnte Mazan Moslehe aufstellen. Foto: Birkenstock

Aachen. Das Lazarett ist dann ziemlich geräumt. Nur noch Aimen Demai und Kris Thackray sind im Besitz des Gelben Scheins. Und selbst die Leidenszeit der Langzeitpatienten ist endlich. Die beiden Defensiv-Spieler sollen nach der Partie gegen RW Essen die Reha und das Einzeltraining verlassen und in den Mannschaftskreis zurückkehren. Sagt Reiner Plaßhenrich.

Der Co-Trainer spricht vor der Partie gegen Köln II, weil der Chef-Trainer immer noch angeschlagen ist. Wenn man so will, ist Peter Schubert das aktuelle Sorgenkind. Der 47-Jährige hat seit Monaten eine Grippe verschleppt, in dieser Woche ist Schonung ärztlich verordnet. Bis Freitag war Schubert noch nicht bei der Mannschaft.

Noch ist nicht ganz sicher, ob er am Sonntag bei der Partie gegen Köln II wieder coachen kann. Plaßhenrich hat seinen Chef zwei Mal an der Linie vertreten. Nach den Spielen in Uerdingen und gegen Lippstadt gilt er als zuverlässiger 2:2-Lieferant. Das jüngste Remis gegen die Westfalen lag der Mannschaft noch ein paar Tage wie ein überbackener Camembert auf Toast im Magen. In letzter Sekunde hatte das Team zwei Punkte verloren, so bleibt das Rotlicht-Viertel der Tabelle immer noch in Sichtweite.

Die Trainer werden das Team verändern. Kapitän Michael Lejan kehrt nach seiner als zu lang empfundenen Sperre aus dem Freundschaftsspiel wieder zurück. Er soll mit Marco Neppe die Räume vor der Abwehr verdichten. Und auf der Position „Rechter Verteidiger“, auf der Alemannia wie viele andere Klubs noch keine abschließende Lösung gefunden hat, wird Jochen Schumacher wohl wieder zurückkehren. Dennis Dowidat steht vor seinem Comeback nach zwei Wochen. Der Mittelfeldfeldspieler, der das Hinspiel (2:1) entschieden hatte, steht erstmals wieder im Bus-Belegungsplan. In dieser Woche stand er wieder 45 Minuten bei der zweiten Mannschaft auf dem Spielfeld.

Für das Team steht wieder eine Art Auswärtsheimspiel an. Mehr als 600 Aachener Fans werden im altehrwürdigen Franz-Kremer-Stadion erwartet, während die Profi-Truppe der Kölner parallel um 2.-Liga-Punkte in Sandhausen kämpft. Da warte eine „fußballerisch gut ausgebildeter Gegner“. Das Spiel der Gastgeber ist eher auf Konter angelegt, das Team zieht sich gerne zurück, um dann schnell die gegnerische Hälfte zu entern.

Die Aachener waren zuletzt ohne festen Stoßstürmer unterwegs. In Köln könnte sich der Plan ändern. Mazan Moslehe drängt in die Startformation. Der etatmäßige Mittelstürmer Abedin Krasniqi ist in der Rangliste ein wenig nach hinten gerutscht, fehlte zudem bis Donnerstag mit einem Magen-Darm-Virus. (pa)

Mögliche Aufstellung: Löhe – Schumacher, Hackenberg, Hoffmann, Stevens – Ajani, Neppe, Lejan, Garcia – Marquet, Moslehe

Schiedsrichter: Waschitzki (Essen)

Bilanz: 7 Spiele/4 Siege/3 Niederlagen/9:7 Tore

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