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Hamburg weiter im Hausaufgabenbuch

Von: eck
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In Hamburg konnten sich die Alemannia-Frauen - hier Michaela Balej (Mitte) und Kapitänin Karolina Bednarova (rechts) im Kreis der Kolleginnen - nur selten über Punkte freuen. Nur ein Satz wurde am Ostermontag gewonnen. Foto: Wolfgang Birkenstock

Hamburg/Aachen. Es bleibt dabei Alemannia Aachens Volleyballerinnen werden nach ihrer dritten Bundesliga-Saison vier Teams im „Hausaufgabenbuch” haben, die man halt in der nächsten Spielzeit erstmals packen will.

Nach Dresden, Wiesbaden und Suhl verteidigte am Montag auch Hamburg den Nimbus, gegen die „ladies in black” keinen von sechs Vergleichen verloren zu haben. Das VT Aurubis gewann vor nur 270 Zuschauern mit 3:1 (25:16, 21:25, 25:15, 25:21).

„Meine Mannschaft hat alles versucht”, bilanzierte Trainer Stefan Falter. „Zwischenzeitlich hat sie bei den starken Hamburger Aufschlägen in der Annahme ein paar Schwächen erkennen lassen. Dadurch ist etwas Stress aufgekommen. Letztlich haben in der Schlussphase einige unglückliche Entscheidungen dazu geführt, dass wir nicht in den Tiebreak kommen sind.” Und davon haben Aachens Kapitänin Karolina Bednarova und ihre Kolleginnen in dieser Saison keinen abgegeben...

Im ersten Durchgang demonstrierten die Gäste, dass sie sich viel vorgenommen hatten. Sie führten mit 8:3, zeigten dann jedoch erstmals die angesprochenen Annahme-Unsicherheit, was Hamburg zu zehn Punkten in Folge nutzte. Über 9:16 geriet Aachen vorentscheidend ins Hintertreffen, so dass nach 21 Minuten der erste Satzball gleich saß.

Köpfen nicht hängen lassen

Wie in den mit Abstand meisten der inzwischen 26 Begegnungen ließen die Alemanninnen aber auch danach nicht die Köpfe hängen. Man ließ die Mannschaft des belgischen Trainers Jean-Pierre Staelens im zweiten Abschnitt lediglich beim 7:6 und 8:7 sowie beim 20:19 in Führung gehen, um nach 25 Minuten den ersten Satzball zu verwerten.

Der dritte Durchgang war fast ein Spiegelbild des ersten, wobei nur zwei Aachener Vorsprünge (4:3 und 9:8) zu Buche standen. Über 15:11 und 16:12 legte Hamburg den Grundstein um mit sieben Punkten hintereinander nach 21 Minuten die zweite Satzführung zu besiegeln.

Im vierten Abschnitt mischten die „ladies in black” dann wieder deutlich besser mit. Nach einem 11:14-Rückstand gelang eine 16:15-Führung, nach einem Drei-Punkte-Nachteil noch einmal die Verkürzung auf einen Zähler. Das war es aber dann nach 27 Minuten durfte Hamburg jubeln.

„Das werden wir gegen Sinsheim gerade rücken”, gab sich Stefan Falter aber sehr schnell wieder kämpferisch. Immerhin gibt es noch ein lohnendes Ziel: Die zehn Alemanninnen haben während der gesamten, mit neun englischen Wochen enorm an den Kräften zehrenden Saison nicht einmal ein negatives Punktekonto gehabt.

Mit einem Sieg am kommenden Samstag (19 Uhr, Neuköllner Straße) wäre diese bemerkenswerte Bilanz festgeschrieben.

Alem. Aachen: Balej, Wicks, Walkenhorst, Michel, Speer, Bednarova, Liliom; eingewechselt: Poll, Feldmann, Wolnizki
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