Eine Mannschaft völlig ohne Patienten

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Freie Auswahl: Peter Schubert kann aus einem Kader ohne Verletzte schöpfen. Foto: sport/Dünhölter

Aachen. Langfristig bietet der kleine Bitburger-Pokal ein paar schöne Aussichten. Es geht um einen Titel, um das Erreichen des großen DFB-Pokals und damit natürlich um viel Geld für Alemannia. Kurzfristig bietet das Achtelfinale gegen den FC Hennef den Spielern eine andere Belohnung: zwei freie Tage.

Freitagabend fordert Aachen den Ligarivalen heraus. Platz dürfte noch ausreichend vorhanden sein im gelben Stadion, am Donnerstag waren nicht einmal 2000 Tickets verkauft. Den Aufsteiger sehen die Aachener noch einmal in ein paar Wochen wieder, zum Abschluss des Fußball-Jahres am 13. Dezember. Bis vor ein paar Wochen war Hennef eher ein klappriges Spielzeug in den Händen der Konkurrenz. Inzwischen hat sich das Team ein bisschen eingewöhnt, gewann am Wochenende zum ersten Mal im Ligabetrieb. Peter Schubert geht davon aus, dass da Freitag ab 20 Uhr wieder einmal ein defensiver Gegner wartet, der auf Kontersituationen lauert. „Wir werden auf den Ball achten müssen.“ Aber aus der Favoritenrolle der heimstarken Aachener macht er keinen Hehl.

Für den Trainer sind es fast paradiesische Tage. Die Mannschaft spielt gut, der Kader kommt komplett zur Arbeit. Florian Abel macht Fortschritte, die Genesung von Abedin Krasniqi schreitet voran. Selbst Alemannias Langzeitpatient Niko Opper ist wieder im Training, macht nach seinem Kreuzbandriss wieder Gehversuche im Kreis der Mannschaft, wenn er auch Zweikämpfe noch meiden muss.

Mit diesem Kader seien die Trainer „sehr zufrieden“, betont Schubert nicht zum ersten Mal. Ob die Belegschaft im Winterschlussverkauf ein bisschen aufgemotzt wird, ist längst nicht ausgemacht. „Das hängt von vielen Faktoren ab.“ Zum einen könnte Bedarf bestehen, wenn der zur Zweiten Mannschaft abgeschobene Jannik Stevens einen neuen Verein findet. Der Linksverteidiger hat zuletzt nur noch Krankenscheine abgegeben. „Zum anderen kann es auch sein, dass Spieler mit ihrer Situation nicht zufrieden sind.“ Zukunftsmusik. Aktuell geht es um den Einzug ins Pokal-Viertelfinale – und zwei Tage Betriebsferien. (pa)

Mögliche Aufstellung: Löhe - Ernst, Hackenberg, Hoffmann, Lejan - Graudenz, Demai, Jerat, Dowidat - Behrens, Duspara

Schiedsrichter: Sascha Weirich (B. Gladbach)

Bilanz: 1 Spiel/1 Sieg/3:1 Tore

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