Domspringen: Danny Ecker verletzungsbedingt nur Zuschauer

Von: Verena Richter
Letzte Aktualisierung:
domspringen2009
Tolle Kulisse beim Domspringen 2009. Foto: zva

Aachen. Die Hüfte ist es. Sie macht Danny Ecker seit einiger Zeit arg zu schaffen. Genauer: ein Knochenödem, das den Sechs-Meter-Springer aus Leverkusen an der Ausübung seines Sports hindert. Es kann den Stabhochspringer allerdings nicht daran hindern, mit den Kindern der Leichtathletik-Abteilung von Alemannia Aachen im Rahmen des 6. NetAachen Domspringes eine Trainingseinheit zu absolvieren.

Und so stand Danny Ecker am donnerstagabend im Aachener Waldstadion und wies die Zehn- bis 14-Jährigen in die wichtigsten Kenntnisse seines Sports ein.

„Das mache ich gerne, auch wenn ich beim Domspringen dieses Mal nur Zuschauer sein kann”, erklärt Ecker. Das sei aber gar nicht so schlimm, dann könne er wenigstens „die Jungs” mal springen sehen. Das komme nicht allzu oft vor.

„Die Jungs” sind hochkarätige Stabhochspringer wie Lars Börgeling, Richard Spiegelburg, Tim Lobinger und Meeting-Rekordhalter Björn Otto (5,75 Meter), aber auch die EM-Starter Malte Mohr, Fabian Schulze und Raphael Holzdeppe.

Und auch wenn es gerade für Malte Mohr bei der diesjährigen Europameisterschaft in Barcelona nicht optimal lief, die Zuschauer könnten sich sehr freuen, sagte Danny Ecker. „Die haben alle ein echtes Pfund drauf. Das sind gute Leute, und deshalb wird es auch ein guter Wettkampf”, erklärte der Profi, der sich selbst derzeit mit Krafttraining und Laufen fit hält.

Den Stab will Danny Ecker nämlich noch nicht zur Seite legen. Die Verletzung sei zwar hartnäckig, werde aber irgendwann abheilen, so dass er an seinem großen Ziel, den Olympischen Spielen 2012 in London, festhalten möchte. „Eigentlich wollte ich die endgültige Entscheidung davon abhängig machen, wie es für mich 2010 läuft, aber das ist ja nicht möglich”, erklärt er. Lediglich bei einem Hallenwettkampf sei er in diesem Jahr angetreten. „Das ist nicht gerade aussagekräftig.”

Entmutigen lässt sich Ecker aber nicht, auch wenn ihn die Verletzung an der Hüfte nun schon recht lange plagt. „Ich muss Geduld haben, das ist im Moment am wichtigsten.”
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