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Der SCC Berlin schickt Evivo in den vorzeitigen Ruhestand

Von: pl/sis
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Sein letztes Spiel: Jeff Weiler (links) kehrt nach Kanada zurück. Foto: sis

Düren. Zweimal reiste Evivo Düren in dieser Spielzeit nach Berlin zum Gastspiel beim SCC. Zweimal kassierten die Rheinländer eine Niederlage. Um die Chance zu bekommen, es einmal besser zu machen, musste aber zunächst am Mittwochabend im zweiten Viertelfinalspiel ein Sieg her.

Doch: Evivo musste zum ersten Mal seit 2007 trotz großen Kampfes gegen den SCC Berlin eine Heimniederlage einstecken.

Aus der Traum von der dritten Fahrt nach Berlin und vom Einzug in das Halbfinale. Die Charlottenburger gewannen nach dem 3:0 in ihrer Halle mit 3:1 (25:22, 23:25, 25:20, 25:23) vor 1700 Zuschauern in der Arena Kreis Düren.

Dabei hatte es gut angefangen für die Hausherren: Ilja Wiederschein „nordete” die Berliner gleich mit einer Aufschlagserie ein - 4:1! SCC-Trainer Michael Warm sah sich gezwungen, früh eine Auszeit zu nehmen.

Die half. Vor allem über ihren Außenblock gegen Quero, Dick und Rademacher kamen die Gäste zu Punktgewinnen. Die erste Technische Auszeit sah Berlin mit 8:7 vorn. Danach machte Düren dumme Eigenfehler: Bei 11:13 nahm Sven Anton eine Auszeit. Aber Berlin ging mit 16:14 in die zweite Technische Auszeit.

Die Partie nahm Fahrt auf. Klasse Abwehrleistungen auf beiden Seiten sorgten für spektakuläre Ballwechsel. Aber der SCC-Mittelblocker-Brocken Marcus Böhme war nie zu blocken. Über 21:17 und 20:23 nahmen die Gäste Satz 1 mit.

Hoffnung keimte im Evivo-Lager auf, als Düren nach 20:14-Führung im zweiten Satz zwar den Ausgleich kassierte zum 22:22, aber Nervenstärke bewies und den Satz gewann.

Der Gast steckte an diesem Abend aber auch die schwere Verletzung von Diagonalangreifer Aleksandar Spirovski zu Beginn des dritten Satzes weg, führte immer bis zum 25:22.

Düren gab sich aber nicht auf, glich kurz vor Schluss des vierten Satzes zum 22:22 aus. Aber mit dem 23:25-Satzverlust schied Evivo wie 2008 bereits im Viertelfinale aus.
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