Whistler - Beck: „Muss mir für Lena was überlegen”

Beck: „Muss mir für Lena was überlegen”

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Whistler. Nach dem „schwersten Rennen” ihres Lebens verspürte Martina Beck nur noch Dankbarkeit.

„Ich muss mir da glaube ich für die Lena noch was überlegen.” Nur weil Doppel-Olympiasiegerin Magdalena Neuner auf ihren Start in der Biathlon-Staffel verzichtet hatte, kam Beck zum Einsatz und zur ersehnten Medaille. „Ich habe vorhin schon gesagt, vielleicht habe ich ja noch ein bisschen was gut, weil ich ganz lieb zu ihr war, die letzten Jahre. Aber so viel habe ich dann doch nicht gut”, meinte die 30-Jährige am Dienstag.

Zwei Tage zuvor war die dreimalige Silber-Gewinnerin von Turin 2006 am Boden zerstört. „Ich habe ja schon die Flucht ergriffen und bin mit meinem Mann nach Whistler zum Frust-Kaffee-Trinken gefahren”, so Beck, nachdem sich Simone Hauswald den letzten Staffel- Platz mit Massenstart-Bronze gesichert zu haben schien.

Dann kam der Verzicht von Neuner und Beck stand plötzlich im Fokus. Am Telefon hatte die zweimalige Goldmedaillen-Gewinnerin sie informiert. „Ich hab da sowieso schon den ganzen Tag geheult und dann hab ich gleich weitergeheult”, berichtete die 30-Jährige über ihr Gefühlskino. Der Druck, der danach im Team-Rennen auf ihr lastete, sei „riesig” gewesen. Doch nach Bronze wollte Beck nur noch feiern. Die Mittenwalderin: „Ich bin für den Schnaps verantwortlich.”

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