Aachen - Auf die „Ladies in Black“ wartet noch viel Arbeit

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Auf die „Ladies in Black“ wartet noch viel Arbeit

Von: Roman Sobierajski
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Der letzte Neuzugang: Die Amerikanerin Jordanne Scott ist bei den „Ladies in Black“ als Außenangreiferin eingeplant. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Sollte Karine Muijlwijk, die letztes Jahr noch mit Aachens Volleyballerinnen in der Bundesliga gespielt hat, zum Testspiel mit ihrem neuen Verein VC Wiesbaden mit der Hoffnung angereist sein, ein paar alte Bekannte zu treffen, dürfte sich die Niederländerin verwundert die Augen gerieben haben.

Genau „zweieinhalb“ Spielerinnen gehörten beim Kräftemessen am Freitag auch dem letztjährigen Kader an – neben Karolina Bednarova noch Laura Weihenmaier und Julia van den Berghen, Nachwuchshoffnung auf der Libero-Position.

So waren die vier verlorenen Sätze gegen den Ligakonkurrenten nach zwei vielversprechenden vorangegangenen Tests (5:0 gegen Zweitligist Snowtex Köln und 4:1 gegen den USC Münster) für Aachens Trainer Marek Rojko eher sekundär. „Wir stehen vier Wochen vor Saisonbeginn gerade einmal bei 50 Prozent von dem, was ich mir vorstelle“, meinte Rojko nach dem 17:25, 23:25, 18:25 und 22:25 gegen die Wiesbadenerinnen. „Wir haben bei den Aufschlägen gewackelt, hatten Probleme in der Annahme und beim Angriff aus der Abwehr heraus. In Münster haben wir deutlich besser gespielt, aber der heutige Gegner war auch wesentlich stärker und in der Vorbereitung weiter.“

Scott als letzter Neuzugang

Hauptaugenmerk des Trainers der „Ladies in Black“ dürfte in der verbleibenden Zeit ohnehin auf der Integration der letzten Neuzugänge liegen: Als letzte neue Spielerin hat die Amerikanerin Jordanne Scott in Aachen unterschrieben, nachdem sie ein zweiwöchiges Probetraining bestanden hat. Die 22-Jährige wurde als Außenangreiferin und Diagonalspielerin verpflichtet. Bis Ende des Monats hat die Mannschaft auch noch Gelegenheit, sich auf Ron Ponte einzustellen, dann muss die erste Zuspielerin der israelischen Nationalmannschaft für die WM-Qualifikation abgestellt werden. Die Schwedin Aida Rajkovic ist als Mittelblockerin vorgesehen, die Finnin Elina Salomäki soll ebenso die Außenposition verstärken wie die Tschechin Romana Stankova.

Und dann werden Ende des Monats die Karten bei den PTSV-Frauen wieder neu gemischt, wenn die beiden niederländischen Nationalspielerinnen Femke Stoltenborg (Zuspiel) und Yvon Belien (Mittelblock) ihre Verpflichtungen beim Team Oranje – bei der Europameisterschaft Gruppengegner der deutschen Frauen – erfüllt haben und ab dem 23. September in den Trainingsbetrieb einsteigen.

Bis zum ersten Aufschlag in der neuen Saison – für die „Ladies in Black“ am 16. Oktober in Stuttgart – bleiben noch der Test am Sonntag in Tongeren und die beiden Vorbereitungsturniere in Potsdam und Dipoldiswalde. Auch bei diesen Gelegenheiten wird Anke Borowikow nicht dabei sein: Die 26-Jährige ist zwar in freudiger Erwartung – aber nicht unbedingt auf den Saisonauftakt.

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