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Alemannia-Volleyballerinnen: Coach Luc Humblet beurlaubt

Von: eck
Letzte Aktualisierung:
Humblet
Luc Humblet, 60, ist nicht mehr Trainer von Alemannia Aachens Bundesliga-Volleyballerinnen.

Aachen. Luc Humblet, zuletzt in - fast ausnahmslos anonymen - Internet-Beiträgen die Reizfigur, ist nicht mehr Trainer von Alemannia Aachens stark abstiegsbedrohten Bundesliga-Volleyballerinnen. Am Nachmittag beurlaubte André Schnitker den 60-jährigen Belgier und Assistent Andreas Mehren.

„Wir wollen mit neuen Leuten für die letzten acht Saisonspiele neue Impulse setzen”, begründet der Koordinator die mit den für die Abteilung zuständigen Präsidiumsmitgliedern Horst Heinrichs und Karl-Theo Strepp getroffene Entscheidung.

Und weil es keine Zeit zu verschenken gibt, trat der neue Chef am Abend schon vor die Mannschaft - Reinhard Strauch. Der 48-jährige Geschäftsführer der Niederrhein-Klinik in Korschenbroich ist ein guter Bekannter bei den Schwarz-Gelben, und das keinesfalls nur, weil er dem Verwaltungsrat angehört. Er kann auch einige Erfolge als Trainer vorweisen.

Ob ihm das seine Aufgabe erleichtert, muss sich zeigen. Immerhin hat sein Vorgänger sechs Mal den Aufstieg in das Volleyball-Oberhaus Belgiens geschafft. Auch deshalb war Humblet geschockt. „Ich kann es nicht verstehen und bin gespannt, wohin Alemannias Volleyball geht”, meinte er total enttäuscht.

Alemannias Neuer führte seinerzeit die Frauen des TC Kreuzau aus der Ober- bis in die zweite Liga und die Aachener ladies immerhin in die Regionalliga.

„Aus finanziellen Gründen wurde uns dann der Sprung in die nächsthöhere Liga verwehrt”, erinnert sich Strauch, der als Interimscoach fungierte, als Stefan Falter anno 2005 „ausstieg” und die Phase überbrückte, bis Humblet sein Amt antrat.

Noch vor den erhofften neuen Impulsen gab laut Schnitker ein Faktor den Ausschlag für den Trainerwechsel: „In unserer aktuellen Situation war besonders wichtig, einen ohne jeden Zweifel kompetenten Mann zu verpflichten, der sich im Klub auskennt.”

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