Roetgen - Roetgener Eifelvereinsjugend feiert 50-jähriges Bestehen

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Roetgener Eifelvereinsjugend feiert 50-jähriges Bestehen

Von: Helga Giesen
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Einige Volkstänze sorgten für gute Laune bei allen Jugendgruppen-Generationen von den 1960er-Jahren bis heute, die sich zur großen 50-Jahr-Feier der deutsch-französischen Begegnungen jetzt in Roetgen getroffen hatten. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Mit einem Festwochenende feierte die Jugendgruppe des Roetgener Eifelvereins das 50-jährige Bestehen der deutsch-französischen Begegnungen mit ihrer Partnergruppe „Plein Air Evasion“ aus Laval in der Normandie. Zu einer fröhlichen Wiedersehensfeier konnte Jugendwart Hartmut Giesen mehr als 150 „Ehemalige“ aus fünf Jahrzehnten im Pfarrheim begrüßen.

Unter den namentlich begrüßten Gästen wurde auf deutscher Seite der langjährige frühere Ortsgruppen-Vorsitzende Rolf Vogel mit besonders herzlichem Beifall bedacht. Er hatte zusammen mit dem späteren Jugendwart Gottfried Giesen 1961 zunächst die Ortsgruppe und fünf Jahre später die Jugendgruppe mit begründet und diese während seiner mehr als 50-jährigen Vorstandsarbeit freundschaftlich begleitet.

Auf französischer Seite galt ein besonderer Gruß Luc Gaumé, der zu den Mitbegründern der französischen Gruppe gehörte und dort bis heute aktiv ist. Weitere Gratulanten zum Jubiläum waren der Vorsitzende der Ortsgruppe Roetgen, Hubert Baumsteiger, sowie seitens des Eifelvereins die Hauptvorsitzende Mathilde Weinandy und Hauptjugendwart Daniel Kaminski. Die Gemeinde Roetgen war durch Bürgermeister Jorma Klauss und seinen Stellvertreter Helmut Mulorz sowie den Ortskartellvorsitzenden Paul Matt vertreten.

1968 war der damalige Jugendwart Gottfried Giesen zum ersten Mal mit einer Gruppe von Roetgener Jugendlichen an die französische Atlantikküste bei Montebourg gefahren. Bei einem zufälligen Zusammentreffen mit der französischen Gruppe wurde der Grundstein für eine seit nunmehr einem halben Jahrhundert währende Freundschaft gelegt. Schon im nächsten Jahr begannen die regelmäßigen Treffen, die in den Sommerferien in Frankreich, ab 1970 zusätzlich in den Osterferien auch in Roetgen stattfanden.

Gerade aus diesen Anfangsjahren waren zahlreiche Gäste aus Frankreich gekommen, auch von den Roetgener Teilnehmern hatten viele selbst weite Anreisen – zwei waren sogar aus den USA und Kanada gekommen – nicht gescheut, um bei dieser Wiedersehensfeier dabei zu sein.

Fotos und Anekdoten

Schnell stellte sich beim Austausch von Erinnerungen das Zusammengehörigkeitsgefühl wieder ein, das die Begegnungen geprägt hatte. Aber auch die späteren Generationen waren gut vertreten, und jedem Jahrzehnt war in einem lockeren Bühnenprogramm eine Erinnerung gewidmet, natürlich mit vielen Fotos, aber auch mit Spielszenen, kleinen Quizrunden oder einigen Statements, in denen Ehemalige berichteten, was ihnen die Zeit in der Jugendgruppe und hier besonders die Begegnung mit den französischen Freunden bedeutet hat. Zum Abschluss des offiziellen Programms würdigte Hartmut Giesen noch besonders Karl Roentgen, der von Beginn an zunächst seinen Vater und später auch ihn bei allen Begegnungen zuverlässig unterstützt hat.

Auf französischer Seite hat sich Mylène Feunteun in drei Jahrzehnten in ähnlich hervorragender Weise für das Funktionieren der Partnerschaft engagiert. Auch nach vielen Jahren hatten die „Ehemaligen“ die Volkstänze nicht verlernt, die früher zum festen Repertoire der Begegnungen gehörten und einige flotte Runden leiteten über zum „Boum“, auf dem bis in den frühen Morgen weiter gefeiert wurde.

In den nächsten Tagen standen noch einige weitere gemeinsame Aktivitäten wie ein Besuch in Aachen und eine Wanderung auf dem Wilden Weg im Kermeter auf dem Programm. Auch das Roetgener Maifest ließen sich die französischen Gäste trotz des widrigen Wetters nicht entgehen. „Für uns war es nicht nur ein schönes, sondern auch ein wichtiges Fest, auch und vor allem weil es einen wichtigen deutsch-französischen Impuls gesetzt hat und wir alles dafür tun werden, die Partnerschaft fortzusetzen“, zog Hartmut Giesen, der übrigens gleichzeitig sein 25-jähriges Jubiläum als Jugendwart feiern konnte, zufrieden Bilanz. Hinter den Kulissen hatte das aktuelle junge Betreuerteam dafür gesorgt, dass sich alle Gäste rundum wohlfühlen konnten.

 

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