Aachen - Raubüberfall auf Juwelier am Büchel: Vier Verhaftungen

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Raubüberfall auf Juwelier am Büchel: Vier Verhaftungen

Von: red/pol
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Nach dem Überfall waren die Täter zu Fuß geflüchtet. Jetzt, rund sieben Monate später, meldet die Polizei vier Verhaftungen. Foto: Andreas Steindl
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Sechs Personen mussten seinerzeit mit verätzten Augen ärztlich behandelt werden. Foto: Sarah-Lena Gombert

Aachen. Gut ein halbes Jahr nach den spektakulären Raubüberfall auf einen Juwelier am Aachener Büchel haben die Ermittler jetzt einen nicht minder spektakulären Fahndungserfolg vermeldet: Vier Männer wurden verhaftet, drei davon in Osteuropa.

Am 25. Juli 2017 waren kurz vor 11.30 Uhr vier mit Pistolen bewaffnete Männer in  die Räume des Juweliers gestürmt und hatten Reizgas versprüht. Sie erbeuteten etliche hochwertige Armbanduhren und Schmuck. Anschließend flüchteten sie zu Fuß. Sechs Menschen mussten mit Augenreizungen ärztlich behandelt werden.

Nach intensiven Ermittlungen kamen Polizei und Staatsanwaltschaft vier Männern auf die Spur. Der älteste von ihnen, ein zur Tatzeit 61-Jähriger, wurde nach einem weiteren Juwelierraub in Weiden in der Oberpfalz festgenommen.

Anschließend klickten die Handschellen noch dreimal in Litauen, wo weitere der mit europaweit geltenden Haftbefehlen gesuchten mutmaßlichen Täter verhaftet wurden. Der jüngste war zur Tatzeit gerade einmal 16 Jahre alt.

Das Trio wurde mittlerweile nach Deutschland ausgeliefert. In Kürze werde die Staatsanwaltschaft Anklage gegen alle vier Verdächtigen erheben, heißt es in einer Pressemitteilung der Aachener Polizei vom Freitag.

Darin wurde ausdrücklich auch die Rolle der Ermittler in Litauen und bei europäischen und deutschen Behörden gewürdigt. „Die erfolgreichen Ermittlungen und die Ergreifung aller Tatverdächtigen“, heißt es im Text, „waren nicht zuletzt aufgrund der reibungslosen und engen Zusammenarbeit mit den litauischen Justiz- und Polizeibehörden sowie der Unterstützung durch Europol und das Bundeskriminalamt möglich.“

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