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Zum Ferienstart volle Straßen und Airports

Von: dpa
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Passagiere Flughafen Düsseldorf
Nix wie weg: Flughäfen und Autobahnen werden schon am letzten Schultag voll sein. Für die Airports in Düsseldorf und Köln ist es sogar der Hauptreisetag. Der Flughafenseelsorger ist mit vielen Ehrenamtlichen im Einsatz. Foto: dpa

Düsseldorf/Köln. Der letzte Schultag an diesem Freitag ist zugleich Hauptreisetag an den großen Flughäfen. Mit etwa 77.000 Passagieren rechnet der größte Airport Nordrhein-Westfalens in Düsseldorf. Das sei zugleich der stärkste Tag der gesamten Sommerferien, erklärte der Flughafen.

In der Nachbarschaft, am Köln/Bonner Flughafen, zeigt sich das gleiche Bild: Der Freitag ist der Spitzenreisetag: knapp 36 000 Fluggäste werden erwartet.

Auch die Autobahnen werden sich am Freitag rasch füllen. „Man kann davon ausgehen, dass am Mittag schon Eltern mit laufendem Motor vor der Schule stehen”, meinte Bernd Löchter, Sprecher bei Straßen.NRW am Donnerstag. Am Samstag erwarten die Verkehrsspezialisten dann bis zu 30 Prozent mehr Autos als an den normalen Tagen. Ihre Empfehlung: antizyklisch in die Ferien starten und erst am Sonntag losfahren.

An den Hauptreisetagen gibt es keine Tagesbaustellen auf den Autobahnen. An 21 größeren Baustellen wird aber weitergewerkelt. Dazu zählen mehrere Punkte am Kölner Ring, der mit täglich 170.000 Autos meistbefahrenen Autobahn in NRW.

Die spektakulärste Maßnahme ist die fast drei Monate dauernde Sperrung der A 40 bei Essen. 92.000 Fahrzeuge rollen normalerweise darüber, der Verkehr muss sich nun neue Wege suchen. Die Fachleute betreten Neuland: „Wir hatten noch nie eine Sperrung in dieser Größenordnung”, sagt der Sprecher von Straßen.NRW.

Etwa 4,5 Millionen Fluggäste starten und landen in den großen Ferien in Köln und Düsseldorf; in Münster/Osnabrück werden etwa 250.000 Ferienflieger erwartet, das sind jeweils etwa so viele wie vor einem Jahr. Ziele rund ums Mittelmeer seien besonders beliebt, meldeten unisono die beiden größten NRW-Airports.

Düsseldorfs Flughafenseelsorger Detlev Toonen bereitet seit Wochen seinen Einsatz vor. Mit ehrenamtlichen Mitarbeitern ist der evangelische Pfarrer am Flughafen unterwegs. Er spricht mit Passagieren, kümmert sich um Fluggäste, die ihren Anschluss verpasst haben, oder vermittelt gar zwischen Airlines und Fluggästen. Das sei Alltagsseelsorge: „Wir sind da, wo die Menschen sind”, sagt der Pastor.

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