Wanderer müssen in den Alpen noch mit Schnee rechnen

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München. In höheren Lagen liegt in den Alpen nach wie vor Schnee. Wanderer sollten das bei der Tourenplanung derzeit unbedingt berücksichtigen.

Die Alpentäler sind bereits weitgehend schneefrei. Die Schneegrenze reicht an Hängen auf der Sonnenseite bis auf ungefähr 1500 Meter herab. Auf der Schattenseite und in Wäldern ist es auch in deutlich tieferen Lagen noch weiß, teilt der Deutsche Alpenverein (DAV) mit.

Für Touren oberhalb der Schneegrenze sollten sich Wanderer vor dem Start über den aktuellen Lawinenlagebericht informieren. Außerdem gilt es zu berücksichtigen, dass viele Alpenvereinshütten noch geschlossen sind.

Ein ernstzunehmendes Risiko sind nach wie vor Schneefelder: Auch wenn der Hang an der betreffenden Stelle nicht besonders steil ist, können Wanderer leicht ausrutschen beziehungsweise abstürzen. Gerade an den Randbereichen von Schneefeldern gebe es außerdem die Gefahr, einzubrechen, wenn dort Aushöhlungen für Bergwanderer nicht erkennbar sind. Auch unwegsames Gelände sollten Wanderer meiden, rät der DAV.

Zur Ausrüstung sollten im frühen Frühjahr neben stabilen, wasserfesten Schuhen auch Stöcke und Gamaschen gehören. Unverzichtbar sind warme Kleidung inklusive Mütze und Handschuhe. Zumindest im Rucksack sollten sie dabei sein, falls es unterwegs kälter werden sollte als ursprünglich erwartet.

Sinnvoll ist dem DAV zufolge, für die ersten Frühlingstouren nicht zu viel Ehrgeiz zu entwickeln, sondern lieber möglichst niedrig gelegene Ziele anzusteuern.

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