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Städteurlaub in Europa: Bus- und Bahnfahren richtig vorbereiten

Von: dpa
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München. Städtereisende sollten sich vor dem Start in den Urlaub online über die Busse und Bahnen am Reiseziel informieren. Auf den Webseiten der öffentlichen Verkehrsbetriebe sei meist gut in Erfahrung zu bringen, welche Tickets, Haltestellen und Abfahrtzeiten es gibt. Dieses Fazit zieht der ADAC in München aus einem Test der öffentlichen Verkehrsmittel in 23 europäischen Großstädten.

Es gibt allerdings auch Ausnahmen von der Regel - zum Beispiel in Athen. In der griechischen Hauptstadt gebe es nicht einmal eine gemeinsame Webseite der drei verschiedenen U-Bahn-Linien, bemängelt der Automobilclub. Außerdem würden die Namen von Haltestellen auf den einzelnen Seiten zum Teil unterschiedlich angegeben. Verlässliche Informationen über die Athener Verkehrsbetriebe seien „Mangelware” und würden vor Ort meist auch nur auf Griechisch gegeben.

Athen wurde daher bei dem Test nicht bewertet. Die Bestnote „sehr gut” erhielt als einzige unter den 23 Städten München. Mit „gut” schnitten elf weitere Städte ab, darunter mit Hamburg, Frankfurt/Main, Leipzig und Köln auch die vier anderen deutschen Städte, in denen getestet wurde.

Beim Fahrscheinkauf für Busse und Bahnen sollten Reisende auf spezielle Touristentickets achten, empfiehlt der ADAC. Mit ihnen gebe es oft auch vergünstigte Eintrittskarten zum Beispiel für Museen. Wer nicht sicher ist, welches Ticket er am besten kauft, sollte eine Tageskarte wählen. Das sei besser, als unfreiwillig zum Schwarzfahrer zu werden. Allerdings sollte beim Kauf von Tagestickets darauf geachtet werden, ob sie nach dem Kauf oder der Entwertung 24 Stunden gültig sind oder mit dem Betriebsschluss am Kauftag ungültig werden.

In vielen Städten sind auch Besonderheiten zu beachten. So fiel den Testern zum Beispiel negativ auf, dass in den Hauptstädten Bern, Oslo und Brüssel unter der Woche nachts keine Busse und Bahnen fahren. Außerdem sei in Brüssel fast die Hälfte der getesteten Haltestellen nicht barrierefrei. In den Bussen in Helsinki werde die nächste Haltestelle den Fahrgästen weder angesagt noch angezeigt. Und in der Metro in Prag sei die Beschilderung leicht zu übersehen.

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