München - Nach Erdbeben in Costa Rica: Veranstalter meiden Vulkanregion Poas

Nach Erdbeben in Costa Rica: Veranstalter meiden Vulkanregion Poas

Von: dpa
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München. Das schwere Erdbeben in Costa Rica wirkt sich nur geringfügig auf die Reiseprogramme deutscher Touristen aus.

Die betroffene Bergregion um den Vulkan Poas im Zentrum des Landes werde bis auf weiteres von Rundreisegruppen und bei Tagesausflügen gemieden, hieß es am Montag bei den Veranstaltern Studiosus, Thomas Cook und Dertour/Meiers Weltreisen.

Gästen, die davon betroffen sind, werde ein Ersatzprogramm angeboten. „Ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung (...) besteht nicht”, erklärte Studiosus in München auf seiner Webseite. Die TUI bringt nach Angaben einer Sprecherin in Hannover ohnehin keine Gäste in die Poas-Vulkanregion.

Bei dem Erdbeben der Stärke 6,2 waren am 8. Januar mehrere Menschen ums Leben gekommen und Teile des mittelamerikanischen Landes von der Außenwelt abgeschnitten worden.

Das Epizentrum des Bebens lag etwa 35 Kilometer nördlich der Hauptstadt San José. Die Touristengebiete am Pazifik und an der Karibikküste seien nicht betroffen gewesen, heißt es auf der Webseite des Auswärtigen Amtes. Die Costa-Rica-Gäste von Studiosus, Thomas Cook und Dertour/Meiers Weltreisen sind nach Angaben von Unternehmenssprechern alle wohlauf.

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