Frankfurt/Main - Leihwagen im Ausland nicht überstürzt mieten

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Leihwagen im Ausland nicht überstürzt mieten

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Frankfurt/Main. Reisende sollten Mietwagen im Ausland möglichst frühzeitig buchen und die Vertragsbedingungen genau prüfen. Vermeintliche Billigangebote können im Nachhinein teuer werden, warnt der Automobilclub von Deutschland (AvD).

Erhebliche Zusatzkosten können zum Beispiel durch einen Unfall entstehen, wenn der Wagen nicht ausreichend versichert ist.

Unbedingt sollten Automieter klären, wie hoch die Selbstbeteiligung bei einem Unfall ausfällt. „Bei einigen Verträgen kann auch der Vollkaskoschutz eingeschränkt sein”, erklärt AvD-Rechtsexpertin Dorothee Lamberty. Es könne etwa die Nutzung unbefestigter Straßen ausgeschlossen sein: Wird der Leihwagen bei Fahrten über losen Untergrund beschädigt, müssen Mieter die Reparaturkosten tragen. Beim Empfang und der Rückgabe des Fahrzeugs sollten deshalb auch alle vorhandenen Schäden akribisch in einem Übergabeprotokoll festgehalten werden.

Weiter weist der AvD darauf hin, dass sich Automieter mit kleinen Kindern um die Verfügbarkeit von Kindersitzen kümmern sollten. Im EU-Ausland sind die Spezialsitze für Kinder bis zwölf Jahre mit einer Körpergröße unter 1,50 Meter sogar gesetzlich vorgeschrieben.
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