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Inselhüpfen mit dem Schnellboot: Neue Verbindungen in der Karibik

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Castries. Fähren können eine Alternative zu Flügen innerhalb der Karibik sein. „Neue Verbindungen helfen Geld sparen und werden bei "Inselhüpfern" immer beliebter”, sagte Allan Chastanet, der Tourismusminister des Inselstaates St. Lucia.

So werde in naher Zukunft eine durchgehende Fährverbindung für Personen-Schnellboote von Trinidad im Süden der Kleinen Antillen bis Antigua im Norden aufgebaut. „Dabei steuern die Fähren Inseln wie Grenada, St. Lucia, Barbados, Martinique, Dominica und Guadeloupe an”, sagte der Minister in Castries.

Chastanet bedauert, dass keine Fluggesellschaft einen innerkaribischen Airpass anbietet, der zum Beispiel die Dominikanische Republik, die Britischen Jungfraueninseln, St. Martin, Trinidad und Aruba verbindet. „Und auch Billig-Airlines zwischen den Inseln wird es leider auf absehbare Zeit nicht geben.” Die Distanzen seien oft kurz. Die Landegebühren seien durch die vielen Zwischenstopps hoch.

Inselhüpfen auf dem Schnellboot sei preiswerter als ein Flug, allerdings auch nicht billig. Derzeit gibt es bereits Fährverbindungen zum Beispiel von St. Lucia nach Barbados und Martinique und von dort nach Dominica und Guadeloupe. Eine Strecke kostet umgerechnet zwischen 60 und 90 Euro und dauert meist zwischen 90 Minuten und drei Stunden.

Eine der preiswertesten Verbindungen ist die 20-minütige Passage vom französischen Teil St. Martins ins zwölf Kilometer entfernte britische Anguilla. Die einfache Strecke kostet einschließlich Hafentaxe umgerechnet gut 13 Euro. Eine der längsten Karibik-Passagen bietet das Inselreich der Bahamas: Bis zu 36 Stunden braucht das Postschiff von Nassau nach Great Inagua. Die Hinfahrt mit schlichtem Doppelstockbett und Mahlzeiten kostet gut 80 Euro pro Person.
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