Gesperrte Landstraßen an Frankreichs Atlantikküste

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München. Frankreich-Reisende müssen derzeit wegen des Orkantiefs „Xynthia” mit gesperrten Landstraßen an der Atlantikküste rechnen.

Etwa 20 Strecken seien nach Überschwemmungen und Erdrutschen sowie wegen umgestürzter Bäume abschnittsweise unpassierbar, teilte ein Sprecher des ADAC am Montag mit. Größere Behinderungen gebe es aber nicht mehr. Autobahnen und Bundesstraßen seien frei befahrbar.

Die gesperrten Landstraßen liegen in den Départments Loire- Atlantique, Morbihan, Finistère, Vendée und Charente-Maritime. Das vom Orkantief in Mitleidenschaft gezogene Gebiet erstrecke sich von der Bretagne über das Mündungsgebiet der Loire bis nach La Rochelle. „Es ist damit zu rechnen, dass die Schäden in recht kurzer Zeit behoben sein werden”, sagte der Sprecher des Automobilclubs. Die Aufräumarbeiten hätten bereits begonnen.

Wer in Frankreich mit der Bahn reisen will, muss nach Angaben der Eisenbahngesellschaft SNCF noch punktuell mit Störungen und Verspätungen rechnen. Die Strecke Nantes-Bordeaux bleibt wegen Reparatur- und Aufräumarbeiten bis zum Mittwoch gesperrt.

„Xynthia” hatte am Sonntag eine Schneise der Verwüstung durch Westeuropa gezogen und mindestens 58 Menschen in den Tod gerissen. Allein in Frankreich kamen 47 Menschen vor allem bei Überschwemmungen an der Atlantikküste ums Leben.
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