Eisdecke behindert Schifffahrt am Unterlauf der Donau

Von: dpa
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Sofia/Bukarest. Dicke Eisschollen haben die Schifffahrt auf dem bulgarischen und rumänischen Abschnitt der Donau am Freitag stark behindert.

Der Fluss sei bei den Städten Russe und Silistra bis zu 60 Prozent zugefroren, teilte die bulgarische Donaubehörde mit. Im rumänischen Donaudelta war die Eisdecke stellenweise sogar vier Meter dick. Auf dem Sulina-Arm, der Hauptverkehrsader durch das Delta, wurden Eisbrecher eingesetzt.

In Rumänien sind seit dem Kälteeinbruch insgesamt 24 Menschen erfroren, in Bulgarien gab es elf Todesopfer. 373 Schulen mussten in Rumänien geschlossen werden, weil die Heizsysteme gegen den Extremfrost nicht ankamen. Zwar ließ der Frost in Rumänien am Freitag leicht nach, die Temperaturen stiegen auf etwa minus 10 Grad. Jedoch setzten im Südosten des Landes erneut Schneestürme ein, so dass viele Fernstraßen unpassierbar wurden. In Bulgarien stiegen die Temperaturen mancherorts wieder auf null Grad.

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