Unfallversicherung muss bei Fußballverletzung zahlen

Von: dapd
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München. Wer als Fußball-Torwart einen Muskelabriss beim Abschlagen des Balls erleidet, bekommt Geld von der privaten Unfallversicherung. Das entschied das Oberlandesgericht München.

Denn das Schießen des Balls stellt ein von außen auf den Körper wirkendes Ereignis im Sinne der Unfallversicherungsbedingungen dar.

Ob die Eigenbewegung des Torwarts mitursächlich für die Verletzung war, spielt insoweit keine Rolle, als dass die Außeneinwirkung maßgeblich ist, so dass die Versicherung zahlen muss.

(Aktenzeichen: OLG München 25 U 3980/11)
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