Unfallversicherung deckt Operationen nicht ab

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Dortmund. Wird ein Versicherter bei einer Operation durch eine abgebrochene Operationszange verletzt, dann muss die private Unfallversicherung für die Verletzungsfolge nicht einstehen.

Das entschied das Landgericht Dortmund. In dem Fall hatte eine Versicherte sich wegen eines Bandscheibenvorfalls operieren lassen. Bei der Operation brach die OP-Zange im Körper der Frau ab, sie erlitt dadurch einen dauerhaften gesundheitlichen Schaden. Sie nahm daraufhin ihre Unfallversicherung in Anspruch, die aber nicht zahlen wollte.

Die Versicherung berief sich dabei auf eine Klausel in dem Vertrag, nach der für Gesundheitsschäden durch Heilmaßnahmen oder medizinische Eingriffe kein Versicherungsschutz besteht. Zu Recht, wie das Gericht entschied.

In dem Fall hatte sich die typische Gefahr einer Operation und damit einer Heilbehandlung realisiert, die durch die Unfallversicherung nicht gedeckt ist. Damit musste die Versicherung in diesem Fall nicht zahlen.
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