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Rechtstipp: Vorsicht beim Parken vor Supermarkttüren

Von: ddp.djn
Letzte Aktualisierung:

Düsseldorf. Ein Supermarktbetreiber muss die Benutzer des angeschlossenen Parkplatzes nicht darauf hinweisen, ihr Fahrzeug nicht im Schwingbereich der Eingangstür des Gebäudes zu parken.

Auf ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts München verweist die Arag-Rechtsschutzversicherung in Düsseldorf.

In dem verhandelten Fall war ein Pkw-Fahrer auf einem Supermarktparkplatz auf den Stellplatz direkt vor der Eingangstür gefahren. Der erschien ihm jedoch zu eng, und so wollte er wieder rückwärts herausfahren, als sich die Eingangstür automatisch nach außen öffnete und mit dem linken vorderen Kotflügel kollidierte. Die Beseitigung der entstandenen, dicken Beule kostete 1261 Euro.

Diesen Betrag wollte der Autobesitzer von dem Betreiber des Supermarktes ersetzt bekommen. Nach seiner Ansicht hatte dieser seine Verkehrssicherungspflicht verletzt. Aber ebenso wie der Supermarktbetreiber habe das Gericht diese Pflicht nicht als verletzt angesehen, erläuterten die Arag-Juristen.

Viele Supermärkte hätten automatisch öffnende Schwingtüren. Dies sei im 21. Jahrhundert üblich und erlaubt. Gerade bei einem Supermarkt, der über Parkplätze verfüge und bei dem die Einkaufswagen vor dem Eingang stehen, stelle dies einen üblichen Komfort für Kunden dar. Eine gesonderte Warnung vor dem Aufschwingen der Türen sei nicht erforderlich. (AZ: 281 C 16247/09)
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