Rechtstipp: Kein Vorsteuerabzug beim Aufbau einer Oldtimersammlung

Von: dapd
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München. Wer Oldtimer erwirbt, weil er damit eine Sammlung aufbauen will, handelt nicht unternehmerisch und kann damit die Vorsteuer aus den getätigten Geschäften nicht vom Finanzamt erstattet bekommen. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden.

Die Begründung: Voraussetzung für den Vorsteuerabzug ist, dass Gegenstände oder Dienstleistungen für eine unternehmerische Tätigkeit bezogen werden.

Sind Gegenstände sowohl privat wie auch geschäftlich nutzbar, muss geprüft werden, ob die Gegenstände tatsächlich zur nachhaltigen Erzielung von Einnahmen verwendet werden.

Entscheidend ist daher, ob die Tätigkeit nach der Verkehrsanschauung einer wirtschaftlichen Tätigkeit entspricht. Entscheidend könnte dabei sein, dass sich der Steuerzahler bereits während des Aufbaus wie ein Händler verhält und nachhaltig An- und Verkäufe tätigt.

Im Streitfall entschied der Bundesfinanzhof jedoch, dass keine Anzeichen dafür vorlagen, dass der Sammler wie ein Händler auftrat \x{2212} somit konnte der Mann die Vorsteuer nicht erstattet bekommen.
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