Betrunkene Autofahrer riskieren Kaskoschutz

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Berlin. Betrunkene Autofahrer riskieren den Kaskoschutz ihrer Fahrzeugversicherung. Im Falle eines Unfalls könne die Versicherung von der Leistung Abstand nehmen, wenn der Fahrer viel Alkohol getrunken habe.

Das erklärt Katrin Rüter de Escobar vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Zudem könne die Haftpflichtversicherung bis zu 5000 Euro Regress fordern.

Wer an Karneval Alkohol trinken will, sollte sein Auto unbedingt stehen lassen, rät Rüter de Escobar. Denn schon auch bei geringen Promillewerten würde der Versicherte fahrlässig handeln. Je nach Schwere der Fahrlässigkeit könne die Kaskoversicherung ihre Leistung im Falle eines Unfalls einschränken und im schlimmsten Fall sogar ganz verweigern.

Die Haftpflichtversicherung würde dem Unfallgegner die entstandenen Schäden zwar ersetzen, sagt Rüter de Escobar. Bei grober Fahrlässigkeit könne sie sich aber einen Teil des Geldes von ihrem Kunden zurückholen. Dasselbe gelte auch bei Drogenkonsum, den die Polizei inzwischen mit Drogenschnelltests vor Ort nachweisen könne.

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