Angestellter muss bei vorzeitiger Kündigung Weiterbildung bezahlen

Von: epd
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Erfurt. Arbeitnehmer müssen unter Umständen die Kosten für eine Weiterbildung zurückzahlen, wenn sie vorzeitig kündigen. Entsprechende, mit dem Arbeitnehmer vereinbarte Klauseln gelten auch dann, wenn die Weiterbildung in mehreren, zeitlich voneinander getrennten Abschnitten erfolgt.

Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschieden (AZ: 3 AZR 621/08).

Im verhandelten Fall muss damit ein Bankkaufmann Weiterbildungskosten in Höhe von 7922 Euro an seinen Arbeitgeber zurückzahlen. Der Bankkaufmann verpflichtete sich, die Weiterbildungskosten zurückzuzahlen, falls er früher als zwei Jahre nach dem Abschluss als „Sparkassenbetriebswirt” auf eigenen Wunsch ausscheidet.

Als er tatsächlich vorzeitig kündigte, wollte er jedoch nicht bezahlen. Die einzelnen Kurse hätten monatelang auseinander gelegen. Eine Rückzahlung würde ihn daher unangemessen benachteiligen. Das BAG gab dem Arbeitgeber recht.
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