50.000 Autofahrer verlieren Versicherungsschutz

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Berlin/München. Autofahrer mit Verträgen der Internetversicherer Ineas und LadyCarOnline sind ab 1. September ohne Versicherungsschutz. In Deutschland sind davon 50.000 Kunden betroffen, so Stiftung Warentest auf ihrem Online-Portal test.de.

Die Verträge mit den niederländischen Versicherungen enden am 31. August um Mitternacht. Stiftung Warentest rät Versicherten, sofort eine neue Versicherung abzuschließen.

Die Opfer von Unfällen mit Ineas oder LadyCarOnline versicherten Autos sind nach Angaben der Stiftung Warentest sicher. Für sie zahlt die Verkehrsopferhilfe, wenn sie keine Kaskoversicherung haben, keine Lohnfortzahlung bekommen oder keine Krankenversicherung ihre Behandlungskosten übernimmt.

Nach Angaben des ADACs in München dürfen insolvente Versicherer nicht mehr direkt mit Reparaturwerkstätten abrechnen. Stattdessen müssten Versicherte erst einmal in Vorleistung treten und dann die Quittung bei der Versicherung einreichen. Ist der Versicherer zahlungsunfähig, seien die Chancen schlecht, das Geld wiederzubekommen. „Wir raten den Versicherten dringend, ihr Sonderkündigungsrecht wahrzunehmen”, sagte ADAC-Sprecher Maximilian Maurer dem dpa-Themendienst. Damit lasse sich der Vertrag sofort beenden. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen.
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