Köln - Wenn Kinder schnarchen: Ursachen und Therapien

Wenn Kinder schnarchen: Ursachen und Therapien

Von: dapd
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Köln. Auch Kinder können schnarchen - vor allem wenn sie erkältet sind, auf dem Rücken liegen und durch den Mund atmen. Übergewichtige Kinder neigen eher dazu als normalgewichtige. Auch Passivrauchen kann die Atmung in der Nacht erschweren und zum Schnarchen führen.

Wenn die Kleinen nicht nur manchmal sondern häufig schnarchen, sind in 95 Prozent aller Fälle vergrößerte Rachenmandeln oder Gaumenmandeln die Ursache, berichtet Schlafforscher Wolfgang Galetke. In diesem Fall rät er dazu, „das Problem frühestmöglich zu behandeln, das heißt notfalls schnell zu operieren”.

Studien der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin belegen, dass bereits sieben Prozent der Kleinkinder unter dem so genannten obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) leiden. Sie schnarchen zuweilen so stark, dass sie während des Schlafes in Atemnot geraten und nach Luft schnappen müssen. Die erholsame Tiefschlafphase fällt für sie aus, ihre Sauerstoffversorgung ist eingeschränkt, sie sind tagsüber müde und unkonzentriert.

Schlafapnoe bei Kindern kann in einem chronischen Krankheitsverlauf zu Übergewicht und Herzerkrankungen führen. „Dazu muss es nicht kommen”, betont Galetke: „Deshalb ist in diesen Fällen wichtig, möglichst früh HNO-ärztlichen Rat einzuholen und gegebenenfalls eine Operation zu planen.”

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