Köln - Unkontrolliertes Augenzucken ist meist ein Zeichen für Stress

Unkontrolliertes Augenzucken ist meist ein Zeichen für Stress

Von: ddp
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Köln. Wenn die Augenlider unkontrolliert zucken, wirkt das auf Dauer sehr beunruhigend. Zumal solche unberechenbaren Muskelbewegungen mitunter mehrere Tage oder Wochen lang auftreten können.

„Solche Zuckungen treten typischerweise bei jungen Menschen auf, die unter großer Nervosität oder Überanstrengung leiden”, erklärt der Kölner Neurologe Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen: „So etwas bekommen zum Beispiel Studenten, die gerade schwer im Examensstress sind”.

Ein Grund zur Besorgnis sind diese Muskelzuckungen in den meisten Fällen jedoch nicht, wie der Neurologe betont: „Selbst wenn das Zucken über mehrere Wochen andauert, ist es in der Regel absolut harmlos”.

Meist verschwinde es genauso schnell, wie es gekommen sei. Die Betroffenen sollten sich vor allem Entspannung gönnen und regelmäßig genug schlafen.

Nur in sehr seltenen Fällen kann das Zucken laut Beil zum nervösen Tick werden oder einen Lidkrampf nach sich ziehen.

Bei einem solchen Blepharospasmus, der ärztlich behandelt werden muss, seien aber meist beide Augen betroffen und die Lider zuckten nicht nur, sondern schlössen sich ganz.
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