Union will Einbußen und Zuschläge für Praxisärzte

Von: dpa
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Landarzt
Gehen dem Gesundheitssystem die niedergelassenen Ärzte aus? Die Befürchtung steht im Raum, die Zahlen der Kassen lassen Ähnliches vermuten. Foto: ddp

Berlin. Die Union will die medizinische Versorgung in Arztpraxen und Krankenhäusern grundsätzlich neu regeln. Andernfalls fehlten vor allem in ländlichen Regionen in den kommenden Jahrzehnten nach Schätzungen bis zu 20.000 Ärzte.

So heißt es in einem Konzept der Gesundheitspolitiker der CDU/CSU-Fraktion, das der Nachrichtenagentur dpa vorlag. Ärzte in Gebieten mit vielen Medizinern sollen danach Abschläge in Kauf nehmen. Mediziner in Mangelregionen sollen mehr Geld verdienen können.

Die Fachpolitiker beraten die Vorschläge an diesem Montag. Die Reform soll mit dem Versorgungsgesetz kommen, das Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) für dieses Jahr angekündigt hat.

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