Tipps zum Umgang mit Sonnenbrand

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München. Eltern packen für den Sommerurlaub am besten auch eine Cortisoncreme in die Reiseapotheke.

Bekommt ihr Kind einen Sonnenbrand, sollten sie es damit eincremen, riet Prof. Dietrich Abeck, Hautarzt in München, im Gespräch mit dem dpa-Themendienst. Tragen sie die Creme zweimal täglich auf, verschwinde die Rötung nach drei bis vier Tagen. Sinnvoll sei außerdem eine Creme, die der Haut Feuchtigkeit spendet.

Hat sich das Kind in der Sonne verbrannt, helfen außerdem kühlende Umschläge. Alternativ können die Eltern ein T-Shirt oder eine lange Unterhose anfeuchten und ihrem Nachwuchs anziehen. „Die Nässe kühlt angenehm”, sagte Abeck, der auch an der Technischen Universität München lehrt.

Mit einem Sonnenbrand muss das Kind nicht zwangsläufig im Haus oder Schatten bleiben. „Mit Sonnenmilch es auch in die Sonne”, erklärte Dietrich Abeck. Im Mittelmeerraum reiche Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 aus. Eltern sollten ihr Kind aber gründlich und durchaus mehrmals eincremen.

Schutz bietet auch Kleidung, die idealerweise „locker, leicht, langärmelig” ist, sagte der Dermatologe. Allerdings verändert sich die Schutzwirkung normaler Kleidung, sobald sie nass wird. Geht das Kind also mit T-Shirt schwimmen, hält der Stoff die UV-Strahlen in geringerem Maß ab. Eine Alternative sei sogenannte UV-Schutzkleidung. „Da verändert sich die Schutzwirkung durch Nässe nicht.”

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