Berlin/München - Studie: Stadtkinder deutlich häufiger krank als Kinder auf dem Land

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Studie: Stadtkinder deutlich häufiger krank als Kinder auf dem Land

Von: dpa
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Kinder, die in der Stadt leben, sind häufiger krank, als Kinder vom Land.

Berlin/München. Stadtkinder sind deutlich häufiger chronisch krank als Kinder auf dem Land. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie, für die das Forsa-Institut aus Berlin 1008 Personen mit mindestens einem Kind im Alter bis sechs Jahren befragt hat.

28 Prozent der Mütter und Väter sagten, dass ihr Kind an einer chronischen Erkrankung leidet. Neurodermitis (14 Prozent) lag dabei deutlich vor Heuschnupfen (5 Prozent) und Asthma (3 Prozent). In kleinen Orten mit weniger als 5000 Einwohnern waren 83 Prozent der Kinder beschwerdefrei, in Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern dagegen nur 65 Prozent.

Auch mit regelmäßigen akuten Beschwerden wie Erkrankungen der Atemwege, der Ohren oder der Haut haben Kinder in Großstädten öfter zu kämpfen als Kinder auf dem Land. So sind in Großstädten nur 32 Prozent der Kinder beschwerdefrei, auf dem Land dagegen 44 Prozent, ergab die Forsa-Studie, die von der in München erscheinenden Zeitschrift „Eltern” (Ausgabe 4/2009) und der DAK in Auftrag gegeben wurde.

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