Neu-Isenburg/Durham - Studie: Hoher Kaffeekonsum kann Halluzinationen fördern

Studie: Hoher Kaffeekonsum kann Halluzinationen fördern

Von: dpa
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Entkoffeiniert beinhaltet Kaffee noch etwa zehn Prozent des Koffeinanteils eines normalen Kaffees. Foto: ddp

Neu-Isenburg/Durham. Starker Kaffeekonsum kann einer Studie zufolge Halluzinationen fördern. Auch das Risiko, Stimmen zu hören, nehme zu, so das Ergebnis einer Untersuchung der britischen Durham Universität, über die die in Neu-Isenburg erscheinende „Ärzte Zeitung” berichtet.

In der Studie wurden 200 Studenten nach ihrem Konsum von Kaffee, Tee, Koffeintabletten und Energydrinks gefragt. Ihr Stresslevel und ihre Neigung für Halluzinationen wurden ebenfalls festgehalten.

Diejenigen, die pro Tag mehr Koffein als den Inhalt von sieben Tassen Instant-Kaffee zu sich nahmen, waren dreimal häufiger anfällig dafür, Stimmen zu hören, als Studenten mit sehr geringer Koffein-Dosis. Die Forscher gehen davon aus, dass durch das Koffein das Stress-Hormon Kortisol verstärkt ausgeschüttet wird. Das fördere möglicherweise die Anfälligkeit für Halluzinationen.

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