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Stress und falsche Haltung des Handgelenks führen zu „Mausarm”

Von: ddp
Letzte Aktualisierung:

Weinstadt. Büroarbeit kann mitunter schmerzhaft sein. Eine schiefe Haltung oder eintönige Bewegungen schaden auf Dauer der Gesundheit. Besonders das ständige Klicken und Schieben mit der Computer-Maus kann empfindliche Schmerzen in Hand und Arm verursachen.

„Diese Beschwerden sind als Mausarm bekannt und können sich vom Handgelenk bis in die Schulter hinaufziehen”, erläutert der Weinstädter Orthopäde Klaus Schatton. Stress verstärke das Phänomen noch weiter.

Vor allem eine gestreckte Haltung des Handgelenks kann nach Angaben des Mediziners verkrampfte Muskeln und Nervenreizungen verursachen. „Bei jeder weiteren Bewegung fährt dann ein heftiger Schmerz in den Arm”, erklärt der Orthopäde. Dies führe mitunter so weit, dass man die Maus nicht mehr bedienen könne. Das Handgelenk muss dann mit einer Schiene ruhig gestellt werden. Zusätzlich können Schmerzmittel, abschwellende Medikamente, Massagen oder eine Stoßwellen-Behandlung nötig werden. Besonders wichtig sei deshalb, früh genug vorzubeugen, betont Schatton.

Im Handel seien etwa „Mäuse” erhältlich, deren Form ergonomisch angepasst sei. Darüber hinaus sei es ratsam, den Unterarm mit einem speziellen Maus-Pad etwas höher zu lagern, damit das Handgelenk nicht gestreckt, sondern gerade gehalten werden könne. „Und nicht zuletzt sollte man die Ursachen des Stress bekämpfen, um weitere Verkrampfungen zu vermeiden”, rät Schatton.

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