Schweres Essen am Abend tut dem Körper nicht gut

Von: dapd
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Wiesbaden. Ob der Bummel über den Weihnachtsmarkt, die Weihnachtsfeier im Betrieb oder die gemütlichen Stunden zu Hause: Kulinarische Versuchungen gibt es im Dezember viele.

Doch die oft schweren, fetten oder zuckerhaltigen Leckereien sind vom Körper am Abend nur schwer zu verdauen, sagt Prof. Ulrich Fölsch von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) aus Wiesbaden. „Vielen Menschen geht es dann in der Nacht oder am Tag darauf nicht besonders gut.”

Wenn der Körper auf Nachtbetrieb umstellt, verlangsamt sich auch die Verdauung: „Große Mahlzeiten, die dem Körper jetzt zugeführt werden, liegen dann sprichwörtlich wie Blei im Magen”, sagt der Gastroenterologe. Während junge Menschen das meistens noch gut wegstecken, bekommen ältere oft kein Auge mehr zu. „Man schwitzt, hat Herzklopfen, wacht häufig auf, ist unruhig oder bekommt sogar Albträume.” Und am nächsten Tag fehlt die Erholung durch den Nachtschlaf, weil der Körper sich statt mit der nötigen Regeneration mit der Verdauung der schweren Speisen beschäftigt hat.

„Nach 19 Uhr am Abend sollte die Küche im Idealfall kalt bleiben”, sagt Fölsch. Doch dann geht es mit Einladungen oder Restaurantbesuchen in der Weihnachtszeit oft erst los. „Da hilft nur, Kompromisse zu schließen”, sagt der Experte und rät, immer eher leichte Speisen aus der Karte zu wählen: Statt Pommes mit Schnitzel zum Beispiel einen Salat mit Hühnerbrust, statt Gans lieber eine leichte Suppe: „Der Verzicht zahlt sich aus und am nächsten Tag schmeckt es dafür doppelt gut.”

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