Schwangerschaftsstreifen kann man nur begrenzt vorbeugen

Von: dapd
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Bad Wildbad. Cremen, ölen, massieren: Viele Schwangere versuchen mit einer intensiven Pflege der Bauchhaut die gefürchteten Schwangerschaftsstreifen zu verhindern.

„Ob die Haut reißt oder nicht, ist aber eher eine Frage der Gene”, sagt Ursula Jahn-Zöhrens vom Deutschen Hebammenverband: „Bei einem schwachen Bindegewebe kann auch die beste Pflege das Einreißen der Haut nicht verhindern.”

In den 40 Wochen einer Schwangerschaft verändert sich der Körper in vielerlei Hinsicht. Der Bauch wächst, der Busen wird voller, „das gesamte Körpergewebe speichert mehr Wasser ein”. Bei manchen Frauen führe dies schon frühzeitig zu leichten Dehnungsstreifen: „Bei anderen Frauen passiert hingegen wenig bis gar nichts.” Das bedeutet aber nicht, dass Schwangere nun tatenlos beobachten müssten, zu welcher Hautfraktion sie gehören: „Natürlich kann man die Hautelastizität durch regelmäßiges Massieren und Ölen verbessern”, sagt die Hebamme aus Bad Wildbad im Schwarzwald.

Zumindest die oberflächlichen Hautschichten seien damit weicher und dehnbarer. „Was dann in der Tiefe der Haut passiert, hat man durch die äußere Pflege leider nicht in der Hand.”

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