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Richtig Sitzen am Arbeitsplatz

Von: dpa
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Auf die Höhe des Monitors kommt es an: Wenn der Nutzer um etwa 30 Grad nach unten blickt, dankt es ihm die Nackenmuskulatur. Foto: dpa

Wiesbaden. Wer viel sitzt, klagt oft über Rückenschmerzen oder Verspannungen. Das lässt sich vermeiden - allerdings müssten Sitzverhältnisse und Sitzverhalten zusammenpassen, sagt Dieter Breithecker von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung in Wiesbaden.

„Die Sitzhöhe wird so gewählt, dass die Sitzvorderkante etwa der Höhe des unteren Kniescheibenpunktes entspricht. Beim Sitzen ist der Sitzwinkel zwischen Oberschenkel und Rumpf somit leicht geöffnet.” Etwa drei bis vier Finger sollten zwischen Vorderkante der Sitzfläche und Unterschenkel passen. Die Rückenlehne passt sich der anatomischen Form der Lendenwirbelsäule an.

Zur Einstellung der Tischhöhe werden die - entspannt hängenden - Arme um 90 Grad angewinkelt. Die ausgestreckten Zeigefinger befinden sich auf der Tischplatte, bei Benutzung eines Computers auf der Tastatur. „Der Bildschirmabstand beträgt von der hinteren Sitzposition etwa eine Armlänge”, fügt der Experte hinzu.

Da aber nicht nur ein Körpermaß Platz nimmt, sondern immer ein lebendiger Mensch, muss der Stuhl mehr bieten. Körperliche und geistige Funktionen bräuchten Bewegung, sagt Breithecker. Er rät daher: „Werden Sie zum Zappelphilipp! Wechseln Sie regelmäßig Ihre Sitzhaltung!” Am ehesten sei dies auf einem Stuhl mit beweglicher Sitzfläche möglich. Diese passe sich den natürlichen Haltungswechseln an und stabilisiere sich automatisch in den Sitzwinkeln, die der Körper bevorzugt.

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