Werne/München - Regelmäßiges Sodbrennen kann Asthmarisiko von Kindern erhöhen

Regelmäßiges Sodbrennen kann Asthmarisiko von Kindern erhöhen

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Asthma
Auch Kinder mit Asthma brauchen ausreichend Bewegung - sonst kommen ihre Atemwege mit den Anstrengungen im Alltag schnell nicht mehr zurecht. Foto: dpa

Werne/München. Wird regelmäßiges Sodbrennen bei Kindern frühzeitig behandelt, kann das eine Asthmaerkrankung verhindern oder zumindest abmildern.

Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne unter Berufung auf eine US-Studie hin. Betroffene der sogenannten Refluxkrankheit atmen den Angaben zufolge beim chronischen Aufstoßen über längere Zeit Magensäuretröpfchen ein. Dadurch wird unter Umständen ihr Immunsystem geschädigt. Das wiederum könne Asthma auslösen oder eine bestehende Erkrankung verschlimmern.

Rund zwei Drittel der an Asthma erkrankten Kinder leiden nach Angaben der DGP auch an der Refluxkrankheit. Deshalb sollten Kinderärzte verstärkt auf Sodbrennen als mögliche Ursache von asthmatischen Beschwerden achten, sagt Anja Berle von der Initiative „Lungenärzte im Netz” in München.
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