Rabattvertrag bei Medikamenten: Wechsel ist nicht zwangsläufig

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Düsseldorf. Viele Krankenkassen vereinbaren Rabattverträge mit Pharmaunternehmen. In der Folge müssen Patienten oft ihre bewährten Arzneimittel gegen preisgünstigere austauschen.

Das sei in der Regel aber unproblematisch, denn die günstigeren Präparate entielten die gleichen Wirkstoffe wie die Original-Arzenimittel, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Allerdings gebe es Unterschiede in Form, Farbe sowie bei den Konservierungs- und Geschmacksstoffen.

Wenn Patienten wissen, dass sie auf bestimmte Stoffe allergisch reagieren, müsse das mit dem Arzt abgeklärt werden. In medizinisch begründeten Ausnahmefällen könne ein Arzt den Wechsel des Arzneimittels trotz eines bestehenden Rabattvertrages ausschließen.

Treten Unverträglichkeiten erst nach der Einnahme des neuen Präparats auf, könne der Austausch des bislang gut verträglichen Medikaments ebenfalls ausgeschlossen werden.
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