Pollenallergiker haben erhöhtes Asthma-Risiko

Von: ddp
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Pollenallergiker haben ein erhöhtes Risiko, an Asthma zu erkranken. Foto: ddp

Berlin. Pollenallergiker sind besonders gefährdet, ein allergisches Asthma zu entwickeln. Patienten mit Heuschnupfen erkrankten dreimal häufiger an der chronischen Atemwegserkrankung als der Bevölkerungsdurchschnitt, sagt Gerald Hanf, Allergologe und Internist am Allergie- und Asthma-Zentrum Westend in Berlin.

Bei regelmäßig wiederkehrenden allergischen Reaktionen sei häufig ein „Etagenwechsel” der Beschwerden von den oberen in die unteren Atemwege zu beobachten.

Asthmatische Beschwerden machen sich laut Hanf vor allem durch Schwierigkeiten beim Ein- und Ausatmen bemerkbar. „Bei Allergikern lassen sie meist nach, sobald die Pollenflug-Saison vorüber ist”, sagt der Mediziner. Charakteristisch seien auch ein starker Hustenreiz und Atemnot, die häufig insbesondere in den frühen Morgenstunden aufträten.

Die handelsüblichen Antihistaminika-Tabletten bieten nach Angaben des Allergieexperten keinen Schutz für die Atemwege. Zur akuten Behandlung asthmatischer Beschwerden seien vielmehr bronchienweitende Sprays oder Pulver für die Inhalation nötig. Überdies lindere das Inhalieren von Cortison-Präparaten die entzündlichen Beschwerden in der Lunge.
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